Schlagworte: One Farmer One Roaster

Ratsherrn Coffeeporter

Coffeeporter
Coffeeporter

Die Genussmittel befinden sich im Wandel. Nicht nur die Kaffeeszene besinnt sich immer mehr dem traditionellen Handwerk, sondern auch die Bierszene.

Immer mehr Mikrobrauereien fassen Fuß in Deutschland und brauen herrliche Craft Biere.
Craft Biere sind, ganz allgemein gesagt, kleine Auflagen von handwerklich gebrauten Bier. Diese Biere sind meist mit hochwertigeren Rohstoffen gebraut worden und ungefiltert.

Eine der bekanntesten Craft-Beer-Brauereien ist die Hamburger Brauerei Ratsherrn. Neben sieben ständig verfügbaren Bieren, werden auch limitierte Biere in der Micro Brauerei gebraut.

In der Micro Brauerei feilt Ian Pyle, der Braumeister, ständig an neuen aussergewöhnlichen Bieren, wie beispielsweise ein fassgereiftes Rotbier.

Ian von der Rastherrn Mikrobrauerei beim Kaffee brauen.
Ian von der Rastherrn Mikrobrauerei beim Kaffee brauen.

Nachdem wir diverse unbefriedigende Biere mit Kaffee getrunken hatten, wuchs in uns immer mehr der Wunsch den verwendeten Kaffee auf das Bier abzustimmen. Im Gegensatz du vielen bekannten Coffee Portern oder Stouts, wollten wir ein angenehmes Kaffeearoma erzeugen, welches den Geschmack des Bieres nicht überlagert, sondern unterstreicht.

Ratsherrn 026
Jil Seemann

In mehreren Versuchen arbeiteten Ian und Jil in den letzten Monaten daran, die perfekte Röstung und Mischung zu finden, um auf Basis des „Fahrensmann Nordsee Porter“ ein rundes Coffee Porter zu brauen. Entschieden haben wir uns letztlich für den Brasil Saquerama, welchen wir für diesen Anlass hell geröstet haben. Er bringt leichte, nussige Aromen mit sich, die super mit dem Chocolat- und Biscuit-Malzen harmonieren. Gleichzeitig sorgt er für eine kleine Restsüße und ein angenehmes Kaffeearoma im Nachgeschmack. Der äthiopische Kaffee unserer Farmerin Workye Shallo sorgt, mit der feinen Säure, für einen weitere, spannende Facette. Die leichten Kirschnoten verbinden sich hierbei mit den fruchtigen Noten des Bieres

Reisebericht: One Farmer One Roaster, Äthiopien

Wenn man im Januar nach Äthiopien reist, trifft man nicht nur viele Kollegen aus der ganzen Welt, sondern kommt in den Genuss der frischen Ernten, die in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba verkostet werden.

Traditionelle Kaffee Zeremonie in Äthiopien
Traditionelle Kaffee Zeremonie in Äthiopien
Foto: Olaf Deharde

Unsere Reise beginnt in Addis Abeba und führt in den Süden in die Region Yirgacheffe wo wir zahlreiche Aufbereitungsstationen besichtigten und die drei Farmer des Single Farmer Projektes One Farmer One Roaster besuchten.

Organisiert wurde die Tour von dem norwegischen Kaffeehändler Nordic Approach, der für seine hochwertigen und transparent gehandelten Kaffeespezialitäten vielen bereits ein Begriff ist.

Nach etlichen Jahren in der Computerbranche hat sich Seife Tuuluskorpi dem Kaffee zugewandt und betreut für Nordic Approach die drei Bauern des Single Farmer Projektes.  Auf unserer Reise war er zugleich Tour Guide und für jeden Spass zu haben.
Nach etlichen Jahren in der Computerbranche hat sich Seife Tuuluskorpi dem Kaffee zugewandt und betreut für Nordic Approach die drei Bauern des Single Farmer Projektes.
Auf unserer Reise war er zugleich Tour Guide und für jeden Spass zu haben.

Als  Partner des Single Farmer Projektes One Farmer One Roaster war es auch für uns an der Zeit  die Farmerin Workye Shallo zu besuchen, um sie persönlich kennen zu lernen. Wir wollten uns einen Eindruck von dem Ort und den Menschen verschaffen, die diesen Kaffee anbauen, ernten und anschließend aufbereiten.

Aufbereitungsstation der Bokasso Kooperative
Aufbereitungsstation der Bokasso Kooperative

Gleichzeitig konnten wir noch vor Ort die frisch geernteten Kaffees von Workye Shallo probieren wodurch wir bereits jetzt Wissen was da feines für unsere Kunden kommt.
Workye ist eine sehr zurückhaltende Frau im mittleren Alter aber man merkt, sie ist eine Persönlichkeit die den Familienbetrieb klar strukturiert führt.

Fehlerhafte Bohnen und Verunreinigungen werden von Hand selektiert.
Fehlerhafte Bohnen und Verunreinigungen werden von Hand selektiert.

One Farmer One Roaster

Das Projekt One Farmer One Roaster wurde vor zwei Jahren von der Yirgacheffe Union und Nordic Approach gestartet, um die Qualität der Kaffeeproduktion in der Region Yirgacheffe zu verbessern. Sogenannte Microlots, also Kaffees die bis zur einzelnen Ernte auf den Parzellen einer Farm zurück verfolgt werden können, sind bei Spezialitäten Kaffeeröstern sehr gefragt. Anders als in anderen Kaffeeproduzierenden Ländern ist es im fall Äthiopien jedoch fast unmöglich diese zu bekommen.

Die fertig verarbeiteten Kaffees werden für den Transport in Säcke verpackt
Die fertig verarbeiteten Kaffees werden für den Transport in Säcke verpackt
Foto: Olaf Deharde

Die Kaffeebauern sind in der Regel in Kooperativen zusammengeschlossen, welche über die notwendige Infrastruktur für die Aufbereitung der Kaffees verfügen, was politisch bedingt ist.

 

Im Anschluss an die Fermentation wird der Kaffee gewaschen, bevor er auf Trockentischen getrocknet wird.  (Hunkute Kooperative
Im Anschluss an die Fermentation wird der Kaffee gewaschen, bevor er auf Trockentischen getrocknet wird.
(Hunkute Kooperative
Das Wasser mit dem der Kaffee gewaschen wird, stammt aus einem in der Nähe vorbei fliessende Fluss. (Hunkute Kooperative)
Das Wasser mit dem der Kaffee gewaschen wird, stammt aus einem in der Nähe vorbei fliessende Fluss.
(Hunkute Kooperative)

In den Aufbereitungsanlagen der Kooperativen liefern die Bauern ihre Ernte ab,  im Verlauf der Weiterverarbeitung werden die Kaffees der Kooperativenmitglieder vermischt, wodurch die Einzigartigkeit der Kaffees und die Transparenz verloren geht.

Beim sogenannten Natural Process fermentiert der Kaffee im Fruchtfleisch der Kaffeekirschen. Erst anschließend wird das Fruchtfleisch entfernt.
Beim sogenannten Natural Process fermentiert der Kaffee im Fruchtfleisch der Kaffeekirschen. Erst anschließend wird das Fruchtfleisch entfernt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass durch dieses Vorgehen qualitativ hochwertige Kaffees untergehen, denn nicht jeder Kaffeebauer achtet bei der Ernte darauf nur die reifen Kaffeekirschen zu ernten. Die Folge ist, dass unreife oder überreife Kirschen mit geerntet werden welche die Qualität der Kaffees nachhaltig beeinträchtigen.
So entstand vor zwei Jahren die Idee mit einer Auswahl an Kaffeebauern, die über ausreichend Land verfügen und Erfahrung im Anbau von Kaffee haben das Single Farmer Projekt zu starten.

Die Farm von Olke Bier gehört zu den größten der drei Single Farmer. Sie liegt auf 2200 Meter über Seehöhe. In den Becken fermentiert der Kaffee mehrere Stunden bevor er gewaschen und in der Sonne getrocknet wird.
Die Farm von Olke Bier gehört zu den größten der drei Single Farmer. Sie liegt auf 2200 Meter über Seehöhe. In den Becken fermentiert der Kaffee mehrere Stunden bevor er gewaschen und in der Sonne getrocknet wird.

An dem Projekt nehmen zur Zeit drei Farmer teil. Sie haben in die benötigte Infrastruktur wie Maschinen, Becken, Trockentische und Halle investiert und werden durch die Yirgacheffe Union und Nordic Approach intensiv beraten, um das beste Ergebnis bei der Produktion der Kaffees zu erzielen.

Messele Haile, Seife, und Olke Bire
Messele Haile, Seife, und Olke Bire

Kein geringes Risiko für die Farmer. Schließlich müssen die durch Kredite finanzierten Investitionen sich rentieren, gleichzeitig verlassen sie den seit Generationen gewohnten Weg der Kaffeeproduktion als Kaffeebauern, der sich bisher auf den Anbau und die Ernte beschränkte. Nun sind sie auch für die Aufbereitung nach der Ernte verantwortlich was zusätzliche Arbeit und damit Kosten bedeutet, aber auch das notwendige Wissen erfordert.

Ein Mann mit einer Vision. Tekkle Menno von der Yirgacheffe Union hat das Single Farmer Projekt initiiert um transparent produzierten Kaffee für den Spezialitäten Markt zu ermöglichen.
Ein Mann mit einer Vision. Tekkle Menno von der Yirgacheffe Union hat das Single Farmer Projekt initiiert um transparent produzierten Kaffee für den Spezialitäten Markt zu ermöglichen.

Die Yirgacheffe Union und Nordic Approach garantiert die Abnahme der Kaffees zu einem Preis der deutlich über dem Marktwert liegt. Zusätzlich erhalten die Bauern für jedes Kilogramm Rohkaffee einen US Dollar um die Kredite schneller ablösen zu können.

Zu Gast bei Workye

Die Farm von Workye Shallo liegt auf 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Die ideale Anbauhöhe für hochwertige Kaffees. Über eine kleine Holzbrücke, welch über einen sprudelndenFluss führt, dessen Wasser für die Aufbereitung verwendet wird, gelangt man auf die Farm.

Workye Shallo
Workye Shallo
Foto: Olaf Deharde

Hohe Bäume und falsche Bananen Palmen sorgen dafür, dass die sensiblen Kaffeesträucher mit ausreichend Schatten versorgt werden. Wir sehen Affen die auf den Bäumen umher springen und die Gruppe an Menschen aus der Distanz beobachten.

Die Kaffeesträucher auf der Farm von Workye werden ausschließlich organisch gedüngt.  Der Dünger wird nach einer speziellen Rezeptur selber angefertigt, unter anderem mit dem Fruchtfleisch der Kaffeekirschen.
Die Kaffeesträucher auf der Farm von Workye werden ausschließlich organisch gedüngt.
Der Dünger wird nach einer speziellen Rezeptur selber angefertigt, unter anderem mit dem Fruchtfleisch der Kaffeekirschen.

Bei einem Rundgang zeigt uns Workye ihre Farm und berichtet von ihrer Erfahrung im ersten Jahr bei dem Single Farmer Projekt.

Mit der Pulping Maschine wird das Fruchtfleisch von den Kaffeebohnen entfernt.  Die drei Single Farmer mussten in die Anschaffung und Installation investieren um auch diesen Schritt der Aufbereitung in Eigenregie ausführen zu können.
Mit der Pulping Maschine wird das Fruchtfleisch von den Kaffeebohnen entfernt.
Die drei Single Farmer mussten in die Anschaffung und Installation investieren um auch diesen Schritt der Aufbereitung in Eigenregie ausführen zu können.

Auf einer Anhöhe steht der neue Entpulper, mit dem das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen entfernt wird, bevor die Kaffeebohnen zur Fermentation in das Becken gelangen. Auf den Trockentischen lagert der Rest der abgeschlossenen Ernte und trocknet in der Sonne.

Die Ernte auf der Farm von Workye ist fast abgeschlossen.  Workye berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Projekt.
Die Ernte auf der Farm von Workye ist fast abgeschlossen.
Workye berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Projekt.

Workye ist zufrieden mit der bisherigen Entwicklung und Zusammenarbeit mit den Partnern. Ihre zweite Ernte ist sowohl von der Menge als auch von der Qualität noch besser geworden worauf sie sichtlich stolz ist.

Um die produzierten Mengen zu steigern hat sie rund um die Farm die sich im Familienbesitz befindet, noch drei Parzellen erworben, wo sie zum Teil den bestand aus über 40 Jahre alten Kaffeepflanzen mit frischen Pflanzen ergänzt hat. So kann sie auf der einen Seite zyklusbedingte Mengenschwankungen ausgleichen, auf der anderen Seite führt dies zu einem facettenreichen Kaffee.

Auf der Farm von Workye wachsen drei Varietäten. Krome, Dega und Wolesho.
Auf der Farm von Workye wachsen drei Varietäten. Krome, Dega und Wolesho.
Foto: Olaf Deharde

Viele ihrer Nachbarn sind fasziniert von dem Erfolg und sie teilt bereitwillig ihre Erfahrung und  Wissen, damit die Nachbarn ebenfalls die Kaffeequalität verbessern können.

Auf den Tischen, den sogenannten African Drybeds trocknet der Kaffee bis er eine Restfeuchte von ca. 18% hat. Anschließend wird er in die Säcke für den Transport verpackt.
Auf den Tischen, den sogenannten African Drybeds trocknet der Kaffee bis er eine Restfeuchte von ca. 18% hat. Anschließend wird er in die Säcke für den Transport verpackt.

Wir beenden den Rundgang in der Halle wo die bereits fertig verarbeiteten Rohkaffees sauber getrennt in vier Haufen gelagert werden.
Jeder einzelne Schritt in dem Produktionsprozess wurde präzise dokumentiert, was keine Selbstverständlichkeit ist, wie wir bei ihren beiden Kollegen aus dem Projekt später erfahren werden.

Getrennt nach den Parzellen wo der Kaffee geerntet wurde, lagert der Kaffee von Workye in der Halle.
Getrennt nach den Parzellen wo der Kaffee geerntet wurde, lagert der Kaffee von Workye in der Halle.

Zum Abschied überreiche ich Workye eine Packung von ihrem Kaffee den ich in Deutschland geröstet habe und bereite ihn mit der Aeropress zu.
Wie es ihr schmeckt verrät sie nicht, aber sie scheint fasziniert zu sein was in Europa mit ihrem Kaffee gemacht wird.

One Farmer One Roaster. Workye Shallo und Michael Mrozek von Black Delight Kaffee begutachten die frische Ernte
One Farmer One Roaster. Workye Shallo und Michael Mrozek von Black Delight Kaffee begutachten die frische Ernte
Foto: Olaf Deharde

Auf der Farm wird der Kaffee unverändert in einer Schale über dem offenen Feuer geröstet, mit einem Holzmörser zerstampft und im Kessel aufgegossen.
Auch wenn durch dieses Verfahren die Röstaromen starken Einfluss nehmen, kann man noch die fantastische Qualität des Kaffees erkennen und ein Erlebnis ist es allemal mit den Arbeitern einen Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten.

Sonnenaufgang über Addis Abeba
Sonnenaufgang über Addis Abeba

Nach drei Tagen im Süden reisen wir zurück in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, wo wir die nächsten zwei Tage damit verbringen werden die frisch geernteten Kaffees zu verkosten. Die Cuppings finden in den Laboren der Exporteure statt, wo mit hoher Konzentration eine Auswahl für das Sortiment von Nordic Approach gemacht wird.

Zwei Tage wurde intensiv verkostet in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba um die passenden Kaffees für das Sortiment von Nordic Approach auszuwählen.
Zwei Tage wurde intensiv verkostet in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba um die passenden Kaffees für das Sortiment von Nordic Approach auszuwählen.

In einem Blind Cupping versteckt finden wir die frische Ernte von Workye und sind begeistert. Mit einem Score von 91 Punkten liegt der Kaffee deutlich im SCAA Spezialitätenkaffee Bereich und der Unterschied zur Vorjahres Ernte ist unverkennbar.

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Olaf Deharde

Wir können es gar nicht erwarten die frische Ernte nach Deutschland zu bekommen um sie für euch zu rösten und gleichzeitig unser Sortiment zusätzlich um ein paar weitere herausragende Kaffees aus dem Land des Ursprungs der Kaffeepflanze ergänzen.

Irgendwo sah ich auf der Reise eine Werbung die besagt; Kaffee, ein Geschenk an die Welt von Äthiopien! Dieses Geschenk geben wir als Kaffeerösterei gerne weiter, denn Kaffee aus Äthiopien gehört ganz sicher zu den besten der Welt, zumal wenn er von kleinbäuerlichen Farmen kommt von denen man weiß das Qualität und ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen selbstverständlich ist.

 

 

Reiseroute:

 

 

Wir bedanken uns bei Nordic Approach und Seife Tuuluskorpi für die wunderbare Reise.

Fotos:
Olaf Deharde olafdeharde.com
Michael Mrozek socialbarista

Bestellen:
Zum Kaffee von Workye Shallo geht es hier entlang.

Frohes Neues Kaffeejahr

Treu nach unserem Motto Respecting Coffee blicken wir zurück auf das Jahr 2013 und freuen uns auf ein spannendes neues Jahr!

Happy New Year with Black Delight Kaffee

Eines unserer Ziele für 2013 war es, unser Angebot an selbstgerösteten Kaffees und Espressi auszubauen und auch für Kunden, die nicht in Hamburg sind, den Bezug über einen Online-Shop möglich zu machen.

Neben drei neuen Espressoblends, haben wir auch eine Reihe an sortenreinen Kaffees in unser Sortiment aufgenommen. Bei der Auswahl der Kaffees die wir rösten, sind für uns insbesondere Qualität und Transparenz wichtig.
Auch wenn wir große Fans vom direkten Handel sind, und versuchen so wenig Zwischenhändler wie möglich beim Kaffeeeinkauf teilhaben zu lassen, bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit Profis die sowohl im Ursprung vor Ort sind als auch unseren Anspruch an Qualität und Transparzenz verstehen.

Besonders glücklich sind wir darüber, Teil des Projektes ‘One Farmer One Roaster’ zu sein, das wir im Mai bei einem Besuch unseres Partners Nordic Approach in Oslo kennenlernten.
Der sortenreine und gewaschene Kaffee von der Farmerin Workye Shallo gehört zu den absoluten Highlights an Kaffees die wir in diesem Jahr verkostet haben.
Noch diesen Monat werden wir auf einer Reise nach Äthiopien Workye Shallo kennenlernen.

Eine große Hilfe bei der Weiterentwicklung unserer Espressoblends 2 & 3 war das Team von der Black Delight Café Bar im Eppendorfer Weg. Durch die tägliche Arbeit mit den Espressi und dem Dialog mit den Kunden, konnten wir in enger Zusammenarbeit die optimale Zusammenstellung der Mischungen und der Röstprofile erarbeiten.

Um die dritte Welle der Kaffeekultur endlich auch nach Hamburg zu holen, beteiligten wir uns im Sommer an dem Pop-Up Projekt THE LAB BAR. Hier präsentierten wir zahlreiche Brühmethoden für die Kaffeezubereitung und experimentierten mit  Variationen von Cold Drip Coffee.
Dabei stellten wir fest, dass sich der kaltextrahierte Kaffee hervorragend als Grundlage für die Weiterverarbeitung eignet.
So entstand unter anderem eine Abwandlung des White Russian, der sogenannte THE LABOWSKI. Aber auch in zahlreichen anderen Drinks war Cold Drip Bestandteil.
Unsere Freunde von der Kitchenguerilla nutzen Cold Drip inzwischen regelmässig bei der Zubereitung von köstlichen Speisen und sogar im selbstgebrauten Craftbeer war Cold Drip bestandteil.

Zum Ende des Sommers reiste unser Kaffeeröster Michael nach Namibia, um dort beim Aufbau einer Rösterei mitzuwirken. In vier Wochen schaffte er die Grundlagen die für den Betrieb einer Kaffeerösterei gebraucht werden. Vom erstellen der Röstprofile über das Tütendesign und die voraus Planung für die nächsten Monate und Jahre war alles dabei. Wir freuen uns darüber beim Aufbau von Namibian Coffee Roasters mitzuwirken. Auch in diesem Jahr werden wir dieses Projekt weiterbegleiten und vor Ort mit der Ausbildung eines Rösters beginnen.

Black Delight in Namibia

Wie in den Jahren zuvor waren wir auch 2013 auf etlichen Messen und Veranstaltungen mit unserem Kaffee Catering dabei. So sind wir mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Windenergiebranche geworden und freuen uns auch 2014 auf diversen Veranstaltungen dabei zu sein.

Alles was wir in 2013 erreicht haben wurde nur durch die fantastische Unterstützung unserer Kunden, Kollegen und Partner möglich. Die Liste derer bei denen wir uns bedanken müssen sprengt den Rahmen, weswegen wir über diesen Weg ein großes Dankeschön aussprechen möchten.

Für dieses Jahr haben wir einiges geplant worüber wir Euch natürlich auf dem laufenden halten werden.

Gleich zu Beginn des Jahres werden wir unsere Verpackungsgrößen umstellen. Statt der bisher 180/200g Mindestmenge wird es dann unsere Espressi und Kaffees im handelsüblichen halben Pfund (250g) geben.
In Kürze wird es auch ein Abonemment für unsere Kaffeeliebhaber ausserhalb Hamburgs geben.
Für die Kaffeegenießer im Norden gibt es unseren Kaffee auch weiterhin in der Black Delight Café Bar und auf dem Isemarkt.

Wir wünschen Euch auch in 2014 stets guten Kaffee in der Tasse!

Jil & Michael
Black Delight Kaffee GmbH

One Farmer One Roaster

Das heutige Äthiopien ist der Ursprung der Coffea Arabica, die heute rund um die Erde in den passenden klimatischen Regionen angebaut wird.
Bis heute ist die Artenvielfalt der unterschiedlichen Varietäten in Äthiopien nicht vollkommen erforscht. Dass bestehende politische System, aber auch die zunehmende Vernichtung der natürlichen Anbauflächen macht es fast unmöglich diese einzigartigen Kaffees zu exportieren.

One Farmer One Roaster

Das teilsozialistische Land verpflichtet die Bauern sich in Kooperativen zu organisieren, die auch über die notwendigen Einrichtungen für die Aufbereitung der Kaffees verfügen.

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