Schlagworte: Kaffee

Das Prinzip des Kaffeehandels an der Börse (1)

Zur Zeit können wir beobachten, dass der Kaffeepreis wieder unentwegt steigt. Seit Ende Januar steigt der Preis auf Halbjahresrekordhöhe von über 2 US-Dollar/lb (lb = 1 Pfund = 0,4535 Kilogramm). Gründe dafür sind schlechte Ernteprognosen für Brasilien und Vietnam, allerdings erklärt dies nicht endgültig, warum trotz ausreichender Produktionsmengen, die Kursrallye weiter nach oben geht, der Kaffee also deutlich überbewertet wird.

Hier im ersten Teil wollen wir euch einen kurzen Einblick in die Mechanismen der Börse geben, in den darauffolgenden werden wir immer weiter in die Materie des Kaffeemarktes eintauchen und euch alle Protagonisten vorstellen.

Coffee Warehouse

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Mehr Kaffeegenuß und das Espressoprobierpaket

Neues Mindestgewicht:

Auf vielfachen Kundenwunsch haben wir, wie bereits schon angekündigt, das Gewicht für die kleinste Packungseinheit unserer Espresso-Blends und Kaffees angepasst.Esp-Probierpaket
Ab sofort ist die kleinste Menge 250g, statt wie vorher 180g bzw. 200g.

Probierpaket:

Zum Kennenlernen oder Verschenken sind Probierpakete ideal. Hinzugekommen ist das Espresso Probierpaket mit unseren drei Espresso-Blends die es ab sofort in unserem Online Shop zu bestellen gibt.

Auch hier haben wir das Gewicht angepasst. Wir verpacken ab sofort die Espressi und Kaffees in den Probierpaketen in 125g Einheiten.

Frohes Neues Kaffeejahr

Treu nach unserem Motto Respecting Coffee blicken wir zurück auf das Jahr 2013 und freuen uns auf ein spannendes neues Jahr!

Happy New Year with Black Delight Kaffee

Eines unserer Ziele für 2013 war es, unser Angebot an selbstgerösteten Kaffees und Espressi auszubauen und auch für Kunden, die nicht in Hamburg sind, den Bezug über einen Online-Shop möglich zu machen.

Neben drei neuen Espressoblends, haben wir auch eine Reihe an sortenreinen Kaffees in unser Sortiment aufgenommen. Bei der Auswahl der Kaffees die wir rösten, sind für uns insbesondere Qualität und Transparenz wichtig.
Auch wenn wir große Fans vom direkten Handel sind, und versuchen so wenig Zwischenhändler wie möglich beim Kaffeeeinkauf teilhaben zu lassen, bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit Profis die sowohl im Ursprung vor Ort sind als auch unseren Anspruch an Qualität und Transparzenz verstehen.

Besonders glücklich sind wir darüber, Teil des Projektes ‘One Farmer One Roaster’ zu sein, das wir im Mai bei einem Besuch unseres Partners Nordic Approach in Oslo kennenlernten.
Der sortenreine und gewaschene Kaffee von der Farmerin Workye Shallo gehört zu den absoluten Highlights an Kaffees die wir in diesem Jahr verkostet haben.
Noch diesen Monat werden wir auf einer Reise nach Äthiopien Workye Shallo kennenlernen.

Eine große Hilfe bei der Weiterentwicklung unserer Espressoblends 2 & 3 war das Team von der Black Delight Café Bar im Eppendorfer Weg. Durch die tägliche Arbeit mit den Espressi und dem Dialog mit den Kunden, konnten wir in enger Zusammenarbeit die optimale Zusammenstellung der Mischungen und der Röstprofile erarbeiten.

Um die dritte Welle der Kaffeekultur endlich auch nach Hamburg zu holen, beteiligten wir uns im Sommer an dem Pop-Up Projekt THE LAB BAR. Hier präsentierten wir zahlreiche Brühmethoden für die Kaffeezubereitung und experimentierten mit  Variationen von Cold Drip Coffee.
Dabei stellten wir fest, dass sich der kaltextrahierte Kaffee hervorragend als Grundlage für die Weiterverarbeitung eignet.
So entstand unter anderem eine Abwandlung des White Russian, der sogenannte THE LABOWSKI. Aber auch in zahlreichen anderen Drinks war Cold Drip Bestandteil.
Unsere Freunde von der Kitchenguerilla nutzen Cold Drip inzwischen regelmässig bei der Zubereitung von köstlichen Speisen und sogar im selbstgebrauten Craftbeer war Cold Drip bestandteil.

Zum Ende des Sommers reiste unser Kaffeeröster Michael nach Namibia, um dort beim Aufbau einer Rösterei mitzuwirken. In vier Wochen schaffte er die Grundlagen die für den Betrieb einer Kaffeerösterei gebraucht werden. Vom erstellen der Röstprofile über das Tütendesign und die voraus Planung für die nächsten Monate und Jahre war alles dabei. Wir freuen uns darüber beim Aufbau von Namibian Coffee Roasters mitzuwirken. Auch in diesem Jahr werden wir dieses Projekt weiterbegleiten und vor Ort mit der Ausbildung eines Rösters beginnen.

Black Delight in Namibia

Wie in den Jahren zuvor waren wir auch 2013 auf etlichen Messen und Veranstaltungen mit unserem Kaffee Catering dabei. So sind wir mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Windenergiebranche geworden und freuen uns auch 2014 auf diversen Veranstaltungen dabei zu sein.

Alles was wir in 2013 erreicht haben wurde nur durch die fantastische Unterstützung unserer Kunden, Kollegen und Partner möglich. Die Liste derer bei denen wir uns bedanken müssen sprengt den Rahmen, weswegen wir über diesen Weg ein großes Dankeschön aussprechen möchten.

Für dieses Jahr haben wir einiges geplant worüber wir Euch natürlich auf dem laufenden halten werden.

Gleich zu Beginn des Jahres werden wir unsere Verpackungsgrößen umstellen. Statt der bisher 180/200g Mindestmenge wird es dann unsere Espressi und Kaffees im handelsüblichen halben Pfund (250g) geben.
In Kürze wird es auch ein Abonemment für unsere Kaffeeliebhaber ausserhalb Hamburgs geben.
Für die Kaffeegenießer im Norden gibt es unseren Kaffee auch weiterhin in der Black Delight Café Bar und auf dem Isemarkt.

Wir wünschen Euch auch in 2014 stets guten Kaffee in der Tasse!

Jil & Michael
Black Delight Kaffee GmbH

La Divina Providencia

Die Finca La Divina Providencia ist eine typische Kaffeefarm, welche sich über verschiedene Teile der Region Palo Campana und  Santa Ana erstreckt. Über die Jahre hat die Familie von Roberto Ulloa durch den Zukauf von Land die Farm erweitert.

Auf der Farm befinden sich vorwiegend alte Kaffeesträucher, die vor Generationen aus Afrika importiert wurden und sich nach Afrika und dort bis nach Kenia zurückverfolgenlassen. Die Stämme der Kaffeebäume weisen einen enormen Umfang auf. Durchmischt wird die Varietät durch eine alte Sorte von Bourbon Elite und echtem El Salvador Bourbon.

Um neue Pflanzen zu züchten wird das Parrera System verwendet, bei dem der Hauptstamm der Pflanze herunter gebunden wird, so dass aus dem Mutterstamm neue Sprösslinge wachsen. Durch dieses Verfahren bleibt der Bestand an der KeniaVarietät erhalten und wird mit frischen Pflanzen ergänzt.

El Salvador La Divina Providencia

ursprung: el salvador
region: palo campana area, santa ana region
anbauhöhe: 1.630 – 1.750 m
varietäten: bourbon elite, kenya
aufbereitung: washed, sundried
farm: la divina providencia
ernte: 2012 / 2013
mühle: las lajas, las cruces

Auf der Farm wird mit einer Kombination aus traditionellen Düngemitteln und einem neuen organischen Dünger gearbeitet. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Pflanzen sehr gesund aussehen und der Kaffee so ausgezeichnet schmeckt.

Erfahrene und gut ausgebildete Kaffeepflücker ernten nur die reifen Kaffeekirschen. Anschließend werden die Kaffeekirschen von Hand sortiert, bevor er zur Mühle gebracht wird.

In El Salvador ist es unüblich, dass jede Farm eine eigene Mühle für die Aufbereitung nach der Kaffeeernte hat. Stattdessen wird der Kaffee zu vorhandenen Mühlen gebracht, wo er dann im Auftrag des Farmers geschält, gewaschen und getrocknet wird.

Roberto Ulloa hat sich bereit erklärt, in Zusammenarbeit mit Nordic Approach bei der diesjährigen Ernte unterschiedliche Aufbereitungsmethoden zu testen.
Der Kaffee wurde zur Mühle Las Cruces gebracht, mit der Nordic Approach bereits zusammen arbeitet. Bei der Mühle handelt es sich um einen ECO-Pulper der mechanisch die Haut und das Fruchtfleisch (Pulp) entfernt. Etwa 70% des Fruchtschleims (Mucilage) werden durch die Mühle entfernt. Nach dem ersten Verarbeitungsschritt wird der Kaffee in frischem Wasser für ca. 12 Stunden fermentiert bevor er erneut gewaschen und anschließend in der Sonne auf Patios getrocknet wird.
Dieses Aufbereitungsverfahren verhilft dem Kaffee zu seiner herausragenden Qualität.

Die Bodenbeschaffenheit, das Klima und die Höhenlage sorgen für die Einzigartigkeit dieses Kaffees.  Zudem ist der Farmer sehr fortschrittlich, auch in Sachen Transparenz.  Täglich werden die verarbeiteten Kaffees einzeln verkostet, bevor sie zusammengemischt werden.

Cupping Notes:

Apfel, Orangenzeste, Nougat und Zimt dominieren den Geschmack. Zusätzlich findet man komplexe Aromen von gelben Steinobst, roten Beeren und etwas Vanille.
Das Säureverhältnis ist sehr ausgeglichen während der Nachgeschmack einen intensiven Eindruck hinterlässt.

Zubereitung:

Die Röstung ist auf die optimale Entfaltung der Aromen ausgelegt und beinhaltet kaum Röstaromen.
Man kann diesen Kaffee wunderbar als Brühkaffee genießen aber auch als Espresso entfaltet dieser Kaffee hervorragend seine köstlichen Aromen.

One Farmer One Roaster

Das heutige Äthiopien ist der Ursprung der Coffea Arabica, die heute rund um die Erde in den passenden klimatischen Regionen angebaut wird.
Bis heute ist die Artenvielfalt der unterschiedlichen Varietäten in Äthiopien nicht vollkommen erforscht. Dass bestehende politische System, aber auch die zunehmende Vernichtung der natürlichen Anbauflächen macht es fast unmöglich diese einzigartigen Kaffees zu exportieren.

One Farmer One Roaster

Das teilsozialistische Land verpflichtet die Bauern sich in Kooperativen zu organisieren, die auch über die notwendigen Einrichtungen für die Aufbereitung der Kaffees verfügen.

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Namibia Update 2

Seit dem letzten Update hat sich viel getan bei Namibian Coffee Roasters. Unverändert scheint hingegen jeden Tag die Sonne und selbst die Wolken, die sich am Horizont über dem Erongo Gebirge blicken liessen, haben nichts an der Trockenheit geändert. Regen ist, was dieses Land so dringend braucht, wie anständigen Kaffee.

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San José de La Majada Kooperative, El Salvador

Bereits 1966 wurde die Kooperative San José de La Majada gegründet. Das Ziel war die Produktivität und Qualität sowie die Vermarktung des erzeugten Kaffees zu verbessern. Gleichzeitig setzte man von Anfang an darauf, dass dieser Kaffee der Varietät Bourbon und Pacas auf nachhaltige Weise im Schatten von in El Salvador beheimateten Bäumen produziert wird.

Bis heute sind an der Kooperative nahezu 600 Bauern beteiligt, wovon mehr als 85% kleinbäuerliche Betriebe sind.

Die Kooperative liegt im Südwesten von El Salvador, in den Bergen der Region Sonsonate.

Der Kaffee wird von Hand geerntet und in der eigenen Mühle verarbeitet. Anschliessend wird er in der Sonne auf traditionelle Weise getrocknet. Nach der Trocknung wird der Kaffee in hölzernen Silos bis zum Transport gelagert.

Wegen der besonders nachhaltigen und umweltschondenden Anbaubmehtode, ist die Kooperative von der Rain Forest Alliance Zertifiziert.


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Espresso Blend 3.2

+++UPDATE+++

Der Blend 3.2 ist nicht mehr lieferbar! 


Black Delight Espresso Blend 3.2

Black Delight und Espresso sind inzwischen Tradition, ebenso die fortlaufende Nummerierung der Blends. Blend 3.2 ist eine komplette Neuentwicklung und löst den Blend 3.1 in Kürze ab.

Für den Blend 3.2 verwenden wir ausschließlich süd- und zentralamerikanische Rohkaffees, die wir über die Direkt-Handelsspezialisten von Quijote-Kaffee beziehen.

70% Brasilien Bob-O-Link, Blend 1
15% Ecuador ACRIM
15% Honduras COMSA

Geschmacklich ist der Blend 3.2 eine Kombination aus mildem Kakao, floralen Aromen und fruchtiger Süße.
Eine leichte Apfelnote rundet den vollmundigen Körper dieses 100% Arabica Espressos ab.

Röstung:
Der Blend 3.2 ist ein mittel-hell gerösteter Espresso. Dadurch kommen die Geschmackskomponenten der einzelnen Bohnensorten angenehm zur Geltung.

Zubereitung:
Besonders gut eignet sich der Blend 3.2 als purer Espresso. Der Anteil an Fruchtsüße in Kombination mit dem milden Kakao erübrigt die Zugabe von Zucker.
Auch als Grundlage für Cappuccino oder Latte Macchiato ist der Blend 3.2 hervorragend geeignet.