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La Divina Providencia

Die Finca La Divina Providencia ist eine typische Kaffeefarm, welche sich über verschiedene Teile der Region Palo Campana und  Santa Ana erstreckt. Über die Jahre hat die Familie von Roberto Ulloa durch den Zukauf von Land die Farm erweitert.

Auf der Farm befinden sich vorwiegend alte Kaffeesträucher, die vor Generationen aus Afrika importiert wurden und sich nach Afrika und dort bis nach Kenia zurückverfolgenlassen. Die Stämme der Kaffeebäume weisen einen enormen Umfang auf. Durchmischt wird die Varietät durch eine alte Sorte von Bourbon Elite und echtem El Salvador Bourbon.

Um neue Pflanzen zu züchten wird das Parrera System verwendet, bei dem der Hauptstamm der Pflanze herunter gebunden wird, so dass aus dem Mutterstamm neue Sprösslinge wachsen. Durch dieses Verfahren bleibt der Bestand an der KeniaVarietät erhalten und wird mit frischen Pflanzen ergänzt.

El Salvador La Divina Providencia

ursprung: el salvador
region: palo campana area, santa ana region
anbauhöhe: 1.630 – 1.750 m
varietäten: bourbon elite, kenya
aufbereitung: washed, sundried
farm: la divina providencia
ernte: 2012 / 2013
mühle: las lajas, las cruces

Auf der Farm wird mit einer Kombination aus traditionellen Düngemitteln und einem neuen organischen Dünger gearbeitet. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Pflanzen sehr gesund aussehen und der Kaffee so ausgezeichnet schmeckt.

Erfahrene und gut ausgebildete Kaffeepflücker ernten nur die reifen Kaffeekirschen. Anschließend werden die Kaffeekirschen von Hand sortiert, bevor er zur Mühle gebracht wird.

In El Salvador ist es unüblich, dass jede Farm eine eigene Mühle für die Aufbereitung nach der Kaffeeernte hat. Stattdessen wird der Kaffee zu vorhandenen Mühlen gebracht, wo er dann im Auftrag des Farmers geschält, gewaschen und getrocknet wird.

Roberto Ulloa hat sich bereit erklärt, in Zusammenarbeit mit Nordic Approach bei der diesjährigen Ernte unterschiedliche Aufbereitungsmethoden zu testen.
Der Kaffee wurde zur Mühle Las Cruces gebracht, mit der Nordic Approach bereits zusammen arbeitet. Bei der Mühle handelt es sich um einen ECO-Pulper der mechanisch die Haut und das Fruchtfleisch (Pulp) entfernt. Etwa 70% des Fruchtschleims (Mucilage) werden durch die Mühle entfernt. Nach dem ersten Verarbeitungsschritt wird der Kaffee in frischem Wasser für ca. 12 Stunden fermentiert bevor er erneut gewaschen und anschließend in der Sonne auf Patios getrocknet wird.
Dieses Aufbereitungsverfahren verhilft dem Kaffee zu seiner herausragenden Qualität.

Die Bodenbeschaffenheit, das Klima und die Höhenlage sorgen für die Einzigartigkeit dieses Kaffees.  Zudem ist der Farmer sehr fortschrittlich, auch in Sachen Transparenz.  Täglich werden die verarbeiteten Kaffees einzeln verkostet, bevor sie zusammengemischt werden.

Cupping Notes:

Apfel, Orangenzeste, Nougat und Zimt dominieren den Geschmack. Zusätzlich findet man komplexe Aromen von gelben Steinobst, roten Beeren und etwas Vanille.
Das Säureverhältnis ist sehr ausgeglichen während der Nachgeschmack einen intensiven Eindruck hinterlässt.

Zubereitung:

Die Röstung ist auf die optimale Entfaltung der Aromen ausgelegt und beinhaltet kaum Röstaromen.
Man kann diesen Kaffee wunderbar als Brühkaffee genießen aber auch als Espresso entfaltet dieser Kaffee hervorragend seine köstlichen Aromen.

San José de La Majada Kooperative, El Salvador

Bereits 1966 wurde die Kooperative San José de La Majada gegründet. Das Ziel war die Produktivität und Qualität sowie die Vermarktung des erzeugten Kaffees zu verbessern. Gleichzeitig setzte man von Anfang an darauf, dass dieser Kaffee der Varietät Bourbon und Pacas auf nachhaltige Weise im Schatten von in El Salvador beheimateten Bäumen produziert wird.

Bis heute sind an der Kooperative nahezu 600 Bauern beteiligt, wovon mehr als 85% kleinbäuerliche Betriebe sind.

Die Kooperative liegt im Südwesten von El Salvador, in den Bergen der Region Sonsonate.

Der Kaffee wird von Hand geerntet und in der eigenen Mühle verarbeitet. Anschliessend wird er in der Sonne auf traditionelle Weise getrocknet. Nach der Trocknung wird der Kaffee in hölzernen Silos bis zum Transport gelagert.

Wegen der besonders nachhaltigen und umweltschondenden Anbaubmehtode, ist die Kooperative von der Rain Forest Alliance Zertifiziert.


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Black Delight Espresso Blend 3.3

Vor kurzem erreichte uns die Nachricht, dass die Rohkaffees für den Espresso Blend 3.2 nicht länger verfügbar sind. Nicht sehr schön, da dies für uns bedeutet, sehr kurzfristig Ersatz für den 100% Arabica Espresso Blend zu finden.

Lange mussten wir nicht überlegen, geschmacklich sollte sich der Blend 3.3 nicht zu sehr von seinem Vorgänger unterscheiden, allerdings wollten wir gerne mal einen Espresso machen, der nicht wie sonst häufig üblich auf Brasilianischen Kaffee basiert.

Black Delight Espresso Blend 3.3

Passend erschien uns der El Salvador San José de La Majada. Bei der Verkostung wurde schnell klar, dieser Kaffee hat das Potential für unseren Blend 3.3. Seine nussigen Aromen, die köstliche Süsse, die an Ahorn-Sirup erinnert und der volle Körper hätten sogar fast gereicht, um daraus einen Single Origin Espresso zu machen. Uns fehlte aber noch die Fruchtkomponente, welche die Aromen von Haselnuss und Mandel auffrischen. Naheliegend, dass die Johannisbeer-Cranberry Aromen des Kenia Muchagara hier perfekt passen.

In dem Pop Up Labor THE LAB BAR, verkosteten wir die ersten Musterröstungen, probierten noch eine dritte Komponente und kamen zu dem Ergebnis, dass diesem Blend nichts mehr fehlte. El Salvador und Kenia ergeben die optimale Komposition.

Röstung:

Anders als herkömmliche Espressoröstungen, wird der Blend 3.3 bei relativ hoher Energie sehr kurz geröstet.
Dadurch kommen die floralen und fruchtigen Aromen zum Tragen, ohne dass sie von rauchigen Röstaromen überlagert werden.

Geschmack:

Blend 3.3 hat seinen Schwerpunkt in nussigen Aromen wie Haselnuss und Mandel, die sehr dezent mit einer Fruchtnote von Cranberry-Johannisbeere begleitet werden.
Der volle Körper hinterlässt einen langanhaltenden Nachgeschmack mit einer angenehmen Süsse, die an Ahorn-Sirup erinnert.

Zubereitung:

Wir Empfehlen den Blend 3.3 als Espresso zu genießen. Er lässt sich aber auch hervorragend als Grundlage für Milch-Mix-Getränke verwenden, da die intensiven Aromen nicht in der Milch verloren gehen.

Verwendete Rohkaffees:

anteil: 90%
ursprung: el salvador
region: sonsonate
plantage: san jose de la majada
anbauhöhe: 1.400 – 1.700 m
ernte: 2012
aufbereitung: gewaschen
varietäten: bourbon / pacamara

anteil: 10%
ursprung:
kenia
region:
kirinyaga distrikt mt. kenia
ernte:
2012
anbauhöhe:
1.700 – 1.800 m
aufbereitung:
gewaschen / sonnengetrocknet
varietäten:
SL 34 & SL 28

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