Fazenda São Judas Tadeu, Minas Gerais, Brasilien

 

Für viele Kaffeeröster ist es ein Ziel, Kaffee möglichst ohne Umwege und Zwischenhändler vom Produzenten zu beziehen. Der direkte Handel hat viele Vorteile wie den Austausch mit den Erzeugern der Kaffeebohnen und die Mitgestaltung der Aufbereitung der Kaffees.

Zudem entsteht eine Transparenz, welche es ermöglicht, die Distanz zwischen den Kaffeebauern oder Aufbereitungsbetrieben im fernen Ursprung, uns als Kaffeeröster und euch als Genießern zu verkürzen.

Brasilien Fazenda Sao Judas Tadeu

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Kenya Nyeri Gatina

Der Bezirk Nyeri zählt zu dem größten Anbaugebiet in Zentralkenia und ist Heimat des vulkanischen Mount-Kenya-Massiv. Die rote Erde ist sehr mineralisch und bietet so die besten Voraussetzungen für herausragende Kaffees.

Dieser Kaffee würde von den Mugaga Farmers auf 1800m bis 2050m auf sandigem Vulkanboden angebaut und in der Haupternte Ende 2015 geerntet.

Der Kaffee wird mit der Hand gepflückt und im frischen Flusswasser des Vulkanberges gewaschen. Im Anschluss wurde die klassische Mischung aus den Varietäten SL 34, SL 38, Ruiru 11 und Batian sonnengetrocknet.

Im Tassenprofil zeigt sich die, für Kenia typische, Süße mit der gleichzeitig komplexen und intesiven Säure. Die Aromen erinnern an schwarze Johannisbeere, einem Hauch Zitrus und Blütenhonig. Der Abgang ist sehr weich und es bleiben florale Noten im Gaumen hängen, welche an eine Mischung aus Jasmin und Hibiskus erinnern.

 

Ursprung: Kenia
Region: Nyeri / Town of Karatina
Farm: Gatina
Ernte:
2015
Varietäten:
SL28, SL34Ruiru 11.
Anbauhöhe: 1.800 – 2050 Meter ü. NN
Aufbereitung:
Gewaschen
Röstung:
Filterkaffee

 

Panama Los Lajones Estate

Weltweit ist die Los Lajones Estate bekannt für herausragende Kaffees. Kein Wunder, denn Qualität steht hier absolut im Vordergrund.

Die Kaffeekirschen werden nach der Ernte in der Sonne auf sogenannten dry beds getrocknet bevor sie weiter verarbeitet werden.  Der sogenannte Natural Process reduziert die Wassermenge bei der Produktion des Kaffees und die Fermentation in den Kaffeekirschen intensiviert die Aromen.
Die Kaffeekirschen werden nach der Ernte in der Sonne auf dry beds getrocknet bevor sie weiter verarbeitet werden.
Der Natural Process reduziert die Wassermenge bei der Produktion des Kaffees. Die Fermentation in den Kaffeekirschen  intensiviert die Aromen da die Süsse des Fruchtfleischs in die Bohnen übernommen werden. 

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Marco SP 9 ‚Splurty‘

Marco Beveragesystems SP9 front

Frisch gebrühter Filterkaffee erfreut sich immer mehr Beliebtheit und wird zunehmend als ein Standard in exklusiven Kaffeebars vorausgesetzt.
Wer jedoch hinter dem Tresen arbeitet, oder selber eine Kaffeebar betreibt, der weiß wie schnell eine Bestellung von Filterkaffee den Ablauf ins Schwanken bringen kann.
Eine weitere Herausforderung ist es möglichst konstante Extraktionen zu erzielen, trotz wechselndem Personal.

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Tansania Amkeni AA

Kaffee selber zu importieren ist wahrscheinlich der Wunsch von jedem Kaffeeröster. Auch wir würden gerne diesen Schritt machen. Jedoch erfordert es einiges an Ressourcen, weswegen wir mit ausgewählten Händlern und Kollegen zusammenarbeiten.

Unsere Kollegen von Hoppenworth & Ploch aus Frankfurt haben nun diesen Schritt getan. Zunächst wollten sie noch damit warten, doch als sie das Muster vom Amkeni Kaffee verkosteten, war ihnen klar das es an der Zeit für den ersten eigenen Import ist.

Kaffee aus Tansania hat bei Black Delight tradition. Einer der ersten Kaffees den wir selber geröstet haben, war der Tansania Shangrila. Die Plantage hatten zwei unserer Kollegen 2011 besucht und damals gemeinsam mit einem dänischen Kollegen diesen Kaffee importiert. Leider konnten wir diesen Kaffee nicht länger beziehen und hatten bisher keinen Ersatz gefunden der uns so gut gefällt.

Mit dem Amkeni haben wir endlich wieder einen Kaffee aus Tansania der uns absolut überzeugt.

Insbesondere die Komplexität, die Vielseitigkeit der Aromen, aber auch die sehr ausgewogene Fruchtsäure und die enorme Süsse machen diesen Kaffee ideal für den Sommer.

Gleichzeitig freuen wir uns mit dem Amkeni einen Kaffee aus Ost-Afrika im Sortiment zu haben, der einen sehr engen Bezug zu den Produzenten ermöglicht und diese dabei unterstützt ihre hervorragende Arbeit zu honorieren.

In der 2001 gegründeten Amkeni Coffee Group haben sich mehrere Kleinbauern zusammengeschlossen. Die Anbauregion und die Aufbereitungsstation liegt im Nord-Osten Tansanias 1.700 Meter ü.N.N. direkt am Kilimandjaro.
Seit ihrer Gründung hat die Gruppe mehrere nationale und internationale Preise für ihre Kaffeequalität erhalten.

 

Der Amkeni wird von uns hell geröstet um die köstlichen und komplexen Aromen hervorzuheben.
Er eignet sich besonders gut in der Zubereitung als:

– Brühkaffee (Aeropress, Handfilter)
– Slow Brew (Cold Drip, Cold Brew)

 

 Mango | Himbeer | Honig | Toffee

Produzent: Amkeni Coffee Group
Region: Moshi
Ernte: 2015
Varietäten: Bourbon
Aufbereitung: Gewaschen
Anbauhöhe: 1.800m


IKU Kaffee von den Stämmen der Arhuaco und Kogi

Die Sierra Nevada De Santa Marta ist das höchste Küstengebirge der Erde und liegt im Nord-Osten Kolumbiens. Karibische Strände treffen auf tropisch-feuchten Dschungel, Wüste, Nebelwald und schneebdeckte Berge. Es ist die Heimat der indigenen Urstämme der Arhuaco und den Kogi.
Bewusst verzichten die Menschen auf die Erungenschaften der moderenen Gesellschaft, weder fliessendes Wasser noch Strom sind für sie lebensnotwendig. Stattdessen leben sie im Einklang mit der Natur.
Für die Arhuaco und Kogi ist dieser Ort die Schöpfung allen Seins. Hier befinden sich auch ihre heiligen Stätten welche ihnen während der Besiedelung Kolumbiens durch die europäischen Seefahrer geraubt wurden.

Um ihr Land und die heiligne Stätten wieder in ihren Besitz zu bekommen, haben sie beschlossen auf ihren Ländereien unter anderem Kaffee zu produzieren. Durch den Erlös wollen sie ihr Land und ihre heiligen Stätten zurückkaufen.

Der Kaffee:

Die Stämme der Arhuaco und Kogi leben von dem Anbau von Getreide, Obst und Gemüse. Dabei kommt ihr über viele Generationen vererbtes Wissen zum Einsatz. Der Umgang mit der Natur ist für die Stämme eine Frage des Gleichgewichts und nicht der optimalen Technik oder Ausnutzung um maximalen Ertrag zu erwirtschaften.

Das alles unter ökologischen Aspekten erzeugt wird ist so selbstverständlich, dass sie auf Bio-Zertifikate verzichten.

„Warum sollten wir uns von denen, die die Erde so schädigen, zeigen lassen, wie man mit der Natur umgeht? Wofür brauchen wir Checklisten und Prüfer?“

Beim Kaffee haben sie sich für Varietäten entschieden, die sich besonders gut für die Produktion von Bio-Kaffee eignen.
Zum Einsatz kommen Typica, Bourbon und Caturra Varietäten. Diese Kaffeepflanzen eignen sich gut für die organisch Produktion  und bringen gleichzeitig die für Kolumbien typischen geschmacklichen Eigenschaften mit sich.
Genetisch veränderte Kaffeepflanzen kommen für die Kogi nicht in Frage. Genauso werden alte Pflanzen nicht durch neue ersetzt nur weil sie weniger Ertrag bringen.

Krankheiten und Schädlinge sind ein Zeichen dafür das die Natur im Ungleichgewicht ist und nach einer Lösung sucht.
Aus diesem Ansatz heraus pflegen die Produzenten des IKU Kaffees ihr Land.
Gedüngt wird mit selbst erzeugter Biomasse die aus dem Dung der Tiere und den Resten der Ernte erzeugt wird.

Die Ernte erfolgt in mehrere Schritten von Hand, so das nur die reifen Kirschen von den Sträuchern gepflückt werden.
Diese werden noch am selben Tag vom Fruchtfleisch befreit und für 12 Stunden in Tanks mit städigem Wasseraustausch fermentiert.
Anschließend werden die Bohnen nochmals mit frischem Quellwasser gewaschen.

Nach der ersten Trocknung wird der Kaffee auf Eseln und Maultieren über verschlungene Bergpfade zur Sammelstelle, der Bodega in Mingueo nahe der Kleinstadt Dibulla gebracht wo er auf Patios auf eine Restfeuchte von 10,5 – 11,5% getrocknet wird.

Bevor der Kaffee für den Export in Säcke verpackt wird, wird er mehrfach von Hand sortiert und klassifiziert. Anschließend wird die Pergamenthaut entfernt und in einem weiteren Durchgang nach Größe der Bohnen sortiert.

Für die Arhuaco und Kogi geht es bei der Produktion des Kaffees nicht allein um das Geld welches sie durch den Verkauf erwirtschaften, sie folgen dem Prinzip des Geben und Nehmen, etwas was in ihrer spirituellen Philosophie selbstverständlich ist.

produzent: El Pueblo Kogi
region: Sierra Nevada de Santa Marta
ernte: 2015
varietäten: Tipica, Bourbon, Caturra
aufbereitung: gewaschen
anbauhöhe: 1200 – 1700 Meter ü. N.N.

 

Wir rösten den IKU Kaffee als Filter- und als Espressoröstung.
Erhältlich in unserem Online Shop:

 

 

 

 

Die dritte Welle erreicht Barcelona

JilMileHigh
Anfang März war Jil in Barcelona und berichtet was es für die 3 Wave Liebhaber zu entdecken gibt.

Paella Nera, Gaudi, Meer, Barcelona… für mich eine der schönsten Großstädte.

Auch die Thirdwave of Coffee beginnt langsam in der katalanischen Stadt Fuß zu fassen und ich habe sie für euch besucht.

 

 

 

Nomad Coffee Productions

In einer ruhigen Seitengasse versteckt sich das Lab von Nomad Coffee Productions.

Nomad ist eine junge Kaffeerösterei, welche kleine Lots bezieht und diese tendenziell hell, sowie eher fruchtbetont röstet.

Nomad Coffee
Nomad Coffee

Von Montags bis Freitags, 8:30 – 15:30 kann man im Lab einen Kaffee genießen. Anschließend hat man die Möglichkeit an Workshops oder Verkostungen teilzunehmen.

Der Mittelpunkt des schlichten Ladens bildet ein großer Tresen, an dem die Gäste platz nehmen können. Während man seinen Kaffee genießt kann man das Tastingwheel an der Wand studieren oder die Baristi beim detailverliebten zubereiten von Kaffeespezialitäten beobachten.

Klasse ist auch die Präsentation der Getränke. So wird der in Kaffee kleinen Steingut-Tässchen auf ein kleines, in den Tresen eingelassenes, Podest gestellt.

Angeboten werden ständig wechselnde und hell geröstete Kaffees, als Brühkaffee oder auf Espressobasis. Man kann zwischen mehreren Röstungen wählen, welche mit Macaps oder Mahkönigs gemahlen werden um anschließend mit einer Dalla Corte DC extrahiert zu werden. Die hellen bis mittel gerösteten Brühkaffees können wahlweise mit der Aeropress, dem V60, der Kalita oder der Chemex zubereitet werden. Der Service ist ausgesprochen nett, gut ausgebildet und immer für einen kleinen Expertenaustausch zu haben.

 

Pasaje De Sert 12

Mo – Fr 8:30-15:30

 

True Artisan Café

Nicht weit von Nomad liegt das True Artisan Cafe von La Marzocco. Von Montag bis Freitag kann man den, sehr ambitionierten, Barista über die Vor- und Nachteile von Druckprofilen ausquetschen, während man sich durch die Auswahl der Espressi trinkt. Das Setup, mit dem gearbeitet wird, wechselt ständig. So war es bei meinem Besuch eine Mirage, kombiniert mit der Vulcano on demand Mühle. Ausgeschenkt werden tendenziell hell geröstete Kaffees ständig wechselnder Röster aus dem Raum Barcelona.

Der Laden ist klein, aber sehr einladend und ein Mekka für jeden La Marzocco Fan. Im hinteren Bereich befindet sich der Showroom. Hier werden die aktuellen Modelle ausgestellt und die aktuelle Strada kann von innen betrachtet werden.

 

Passatge Sant Benet, 6 bajos

Mo – Fr 9:00-18:00

 

Onna Coffee

Inmitten des Viertels Gràcia liegt das kleine Café von Onna Coffee. Der Laden ist vollgestopft bis oben hin mit Kaffeezubehör. Spätestens der kleine Shopröster in der Ecke, welcher für experimentelle Röstungen genutzt wird, lässt das Herz des Kaffeeenthusiasten höher schlagen. In einem kleinen Hinterzimmer kann man sich zwischen die Rohkaffeesäcke kuscheln und die Herkunft der Bohnen studieren.

Onna Coffee
Onna Coffee

Alle Kaffees, welche dort ausgeschenkt werden, kommen ausschließlich von Kooperativen und Famern aus Costa Rica. Diese werden dann jeweils unterschiedlich hell geröstet. Deswegen kann ich nur empfehlen, die Kaffees in den verschiedenen Röstungen zu probieren und festzustellen, welches Potenzial der ein oder andere Kaffee in der helleren oder dunkleren Variante hat.

Das Setup ist klasse: Die Espressospezialitäten werden mit Hilfe einer Dalla Corte DC und einer Mahkönig K30 zubereitet. Bei Brühkaffee kann man wählen zwischen einem V60- oder Kalita-Handfilter, sowie Chemex und Aeropress. Der Barista ist gut ausgebildet, ambitioniert und hat uns gleich Tipps gegeben, wo wir noch guten an Kaffee bekommen.

Carrer De Santa Teresa 1

Mo – Fr 8:00-19:00

Coffea & Wood

Nicht weit von Onna Coffee ist der kleine Coffeeshop Coffeea & Wood. Der kleine Tresen wird geschmückt von zwei Mazzer-Mühlen, mit wechselnden Kaffees, meist regionaler Röstereien.

Neben Espressospezialitäten gibt es allerdings auch exzellenten Brühkaffee, serviert auf selbst gemachten Holzbrettchen.

Der Barista und gleichzeitig Besitzer ist ein sehr sympathischer Kaffeenarr, welcher viel Liebe zum Detail hat.

Man sollte genau auf die Zeit achten, denn der Barista gönnt sich eine Siesta. Um sich die Zeit zu vertreiben kann man natürlich die Werke von Gaudi besichtigen.

 

Carrer de Martinez de la Rosa 34, local 3

Mo – Fr 10:00-14:00 und 16:00-19:00

 

Satan’s Coffee Corner

Sich selbstständig zu machen und das in einer Großstadt, ist teuer – meist zu teuer für die junge Craftszene. So findet man überall Shop-In-Shop-Konzepte, wo sich junge Enthusiasten zusammen tun, um ein gemeinsames Projekt zu starten. Eines davon ist Satan’s Coffee Corner, wo sich drei Konzepte zusammen geschlossen haben (Kaffee,

Satans Coffee
Satans Coffee

Sandwiches und Kakteen). Marcus, der Kaffeeteufel, hatte seinen ersten Ausschank in einem Geschenkeshop. Von da aus ging es in einen Fahrradladen, bis es ihn in einen Hinterhof von Barri Gotic verschlagen hat.

Satan’s Coffee bezieht seinen Kaffee hauptsächlich von Right Side Coffee Roasters, dessen Rösterei außerhalb von Barcelona liegt. Auf einer La Marzocco Linea, kombiniert mit zwei Mazzer Mühlen, bereitet er hell geröstete, fruchtige Espressospezialitäten zu. Brühkaffees werden Wahlweise mit der Aeropress oder V60 zubereitet. Ich hatte einen Indonesischen Toraja, nicht ganz so fruchtbetont geröstet, für unschlagbare 3€.

Wer während seines Aufenthaltes ein kleines Hüngerchen verspürt, dem kann ich nur die Sandwiches seines Kollegen empfehlen. Die sogenannten Banh’s bestehen aus, in Sojasoße, mariniertem Rindfleisch, welches scharf angebraten wird und mit viel Koriander, Salat und beispielsweise Minze in einem krossen Baguette serviert wird.

 

Carrer de l’Arc de Sant Ramon del Call 11

Mo – Do 8:00-18:00

Fr – Sa 8:00-20:00

Sonntag 10:00 – 18:00

 

Skye Coffee Co.

Wen es an den Rande der Stadt, in das Viertel Poblenou, verschlägt, sollte unbedingt mal bei Skye Coffee vorbei schauen. Mitten in einer weitläufigen Halle steht ein alter Citroën HY aus dem bis 13:30 Uhr Kaffee von Rightside ausgeschenkt wird. Das Setup besteht aus einer La Marzocco Linea, Mazzer-Mühlen und einer Mahlkönig Vario. Brühkaffee wird mittels V60 zubereitet. Seinen Kaffee kann man in der ungewöhnlichen Location im Liegestuhl oder auf einem Designermöbel genießen. Wenn man Glück hat findet in der Location auch ein Designermarkt oder Ausstellung statt.

Carrer de Pamplona, 88

 Brewdog

Ein wenig Off-Topic, aber für diejenigen, die zwischendurch Unterhopft sind, empfehle ich folgende Adressen, um sich durch die Craftbeer-Kultur Barcelonas zu trinken.

 

BlackLab Brewhouse

Das BlackLab hat ganz neu aufgemacht und ist schon jetzt einer meiner Lieblingsplätze. Die beiden Betreiber sind einfach verliebt in gute ehrliche Produkte und das spürt man. Gewählt werden kann zwischen zehn Bieren vom Fass, welche nicht nur von BlackLab gebraut worden sind, sondern auch von anderen Brauereien der Umgebung. Der Gastraum ist offen, freundlich, hell und bietet einem freie Sicht auf die Microbrauerei. Das Essen ist eine Mischung aus typisch katalanischen Gerichten, asiatischen Snacks, sowie täglich wechselnden Suppen. Der Service ist super freundlich und sehr ambitioniert.

 

Palau de Mar, Plaça Pau Vila 1, direkt an der Promenade

Mo – Do 12:30-0:00

Freitag & Sonnabend 12:30-02:00

Sonntag 12:30-00:00

 

BrewDog Bar

Eigentlich wollten die Gründer James und Martin schottischen Whiskey herstellen. Doch nachdem sie festgestellt haben, dass es mindestens fünf Jahre braucht, um einen guten Whiskey auf den Markt zu bringen, entschieden sie sich 2007 doch lieber für das Bierbrauen.

Seit dem Durchbruch mit der limitierten Auflage Tokyo, eines der stärksten Biere, mischen sie die Craftbeer-Szene ordentlich auf. Ihre Bars sind bekannt für ausgiebige Trinkgelage und auf dem Tresen tanzende Mitarbeiter. Ein Besuch lohnt sich alleine schon, um sich durch die zehn Tap’s zu probieren, an denen manchmal limitierte Editionen hängen, welche Deutschland nicht erreichen.

 

Carrer de Casanova 69

Mo – So 12:00-0:00

 

Biercab

Biercab ist das Mekka für die Liebhaber von handwerklich hergestellten Bieren. Die Bar verfügt über, sage und schreibe, 30 Zapfhähne mit ständig wechselnden Bieren. Diese sind teilweise von regionalen Brauereien, aber auch von internationalen Bekanntheiten. Die Auswahl reicht von belgischen Trappisten, über Lager bis hin zu Russian Imperials. Wer dort nichts findet, der mag eigentlich gar kein Bier.

Und wer nicht genug bekommt, der kann im Laden nebenan was für zu Hause mit nehmen.

 

Mutaner 3

Mo – Do 12:00-0:00

Fr – Sa 12:00-2:00

Sonntag 17:00-0:00

Ruanda Nyamasheke Peaberry

produzent: diverse kleinbäuerliche produzenten
region: nyamasheke, nyungwe
ernte: 2014
varietäten: diverse traditionelle bourbon varietäten
aufbereitung: gewaschen & sonnengetrocknet
anbauhöhe: 1.700 – 2.00 m ü. NN

Nyabihanga

Ruanda hat erst vor einigen Jahren damit begonnen die Kaffeewirtschaft zu privatisieren. Bis dahin wurde überwiegend auf Masse und Quantität, statt Qualität geachtet.

Erst durch die Privatisierung wurde es auch in Ruanda möglich hochwertige Kaffees in kleinen Mengen zu produzieren, die neben der Qualität, auch den Aspekt der Transparenz erfüllen. Inzwischen gibt es in Ruanda über 300 Aufbereitungsstationen.
Durch seine vielseitige Geographie, unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, Höhenlagen und klimatischen Bedienungen, unterscheiden sich Kaffees aus Ruanda sehr stark untereinander.
Die Mehrzahl der Kaffeebauern verfügen über weniger als 200 Kaffeebäume, wobei pro Baum durchschnittlich 1,7 kg Kaffeekirschen geerntet werden.

Das macht es erforderlich, die Ernten von mehreren hundert oder sogar tausend Farmen zu mischen, um sie in einer Aufbereitungsstation verarbeiten zu können.

Peaberries:

Für gewöhnlich wachsen in einer Kaffeekirsche zwei Bohnen, anders ist es bei der sogenannten Perlbohne. An einem Kaffeestrauch können bis zu 10% Perlbohnen wachsen, meist ist der Anteil jedoch weitaus geringer.

Bei diesem Kaffee handelt es sich um ein Experiment, um die in Ruanda noch relativ unbedeutenden Perlbohnen, als qualitativ hochwertige Kaffees zu vermarkten.

Von diversen Aufbereitungsstationen, wie Mahembe und Gitesi, von denen sehr bekannte Kaffees kommen, wurden die Perlbohnen eingesammelt und aufbereitet.

Zumeist handelt es sich um Farmen die zwischen 1.700 und 2.000 Meter ü.N.N. liegen. Der Umstand, dass es sich noch um ein Experiment handelt, führt dazu, dass dieser Kaffee nicht ausschließlich aus Perlbohnen besteht. Beim sogenannten Grading wird insbesondere die  Größe der Bohnen beachtet.

Dieser Kaffee ist sehr komplex und reich an Aromen.

Produktionsprozess:

Nach dem Entfernen des Fruchtfleischs werden die Perlbohnen trocken fermentiert. Anschließend werden die Bohnen in Kanälen separiert, in Wasser eingeweicht und gewaschen.

Trocknung:

Bis zu 21 Tage trocknen die Bohnen auf Trockenbetten, die während der Mittagshitze und Nachts mit Plastikfolie abgedeckt werden.

Burundi Nyabihanga

produzent: salume ramadahn
region: kayanza
Waschstation: Buziraguhindwa
ernte: mai / juni 2014
varietäten: lokale heirloom und bourbon varietäten
aufbereitung: gewaschen & sonnengetrocknet
anbauhöhe: 1.900 m ü. NN
lot: 14

Im Norden an der Grenze zu Ruanda, liegt die Region KayRuanda Nyamahekeanza. Das Gebirge mit Höhenlagen bis zu 2.700 Metern (ü.N.N.), die vulkanische Erde und das Klima, sind ideal für den Anbau von Arabica Varietäten. Hierbei handelt es sich um lokale Ableger von Heirloom und Bourbon Varietäten.

Der Produzent Salume Ramadahn bezieht die Kaffeekirschen aus einer Region von ca. 500 kleinbäuerlichen Produzenten.

Salume Ramadahn ist ein sehr qualitätsbewusster Produzent und hat selber viel investiert, um die Qualität der Kaffees kontinuierlich zu verbessern. Die Ernten werden getrennt nach unterschiedlichen Regionen, täglichen Ernten und Aufbereitungsmethoden getrennt.
So wird es möglich die einzelnen Microlots auszuwählen und auch bis zur Verarbeitung in der Rösterei zu trennen.

Die Kaffees die unter der Aufsicht von Salume verarbeitet werden, werden in der Buziranguhndwas Waschstation aufbereitet.

Aufbereitungsprozess:

Die geernteten Kaffees werden vor der Aufbereitung von Hand sortiert. Unreife und überreife Kirschen werden so vom weiteren Aufbereitungsprozess ausgeschlossen.

Anschließend wird das Fruchtfleisch entfernt und die Bohnen für 12-16 Stunden trocken fermentiert.

Nach dem Fermentationsprozess erfolgt das Grading der Kaffees. Abhängig von der dichte der Bohnen entstehen zwei Grades die durch Kanäle in Tanks geleitet werden wo sie im frischen Wasser für 18 Stunden lagern.

Trocknung:

Das Trocknen erfolgt auf afrikanischen Trockenbetten. Während der Mittagshitze und in der Nacht werden die Kaffees abgedeckt.

Ratsherrn Coffeeporter

Coffeeporter
Coffeeporter

Die Genussmittel befinden sich im Wandel. Nicht nur die Kaffeeszene besinnt sich immer mehr dem traditionellen Handwerk, sondern auch die Bierszene.

Immer mehr Mikrobrauereien fassen Fuß in Deutschland und brauen herrliche Craft Biere.
Craft Biere sind, ganz allgemein gesagt, kleine Auflagen von handwerklich gebrauten Bier. Diese Biere sind meist mit hochwertigeren Rohstoffen gebraut worden und ungefiltert.

Eine der bekanntesten Craft-Beer-Brauereien ist die Hamburger Brauerei Ratsherrn. Neben sieben ständig verfügbaren Bieren, werden auch limitierte Biere in der Micro Brauerei gebraut.

In der Micro Brauerei feilt Ian Pyle, der Braumeister, ständig an neuen aussergewöhnlichen Bieren, wie beispielsweise ein fassgereiftes Rotbier.

Ian von der Rastherrn Mikrobrauerei beim Kaffee brauen.
Ian von der Rastherrn Mikrobrauerei beim Kaffee brauen.

Nachdem wir diverse unbefriedigende Biere mit Kaffee getrunken hatten, wuchs in uns immer mehr der Wunsch den verwendeten Kaffee auf das Bier abzustimmen. Im Gegensatz du vielen bekannten Coffee Portern oder Stouts, wollten wir ein angenehmes Kaffeearoma erzeugen, welches den Geschmack des Bieres nicht überlagert, sondern unterstreicht.

Ratsherrn 026
Jil Seemann

In mehreren Versuchen arbeiteten Ian und Jil in den letzten Monaten daran, die perfekte Röstung und Mischung zu finden, um auf Basis des „Fahrensmann Nordsee Porter“ ein rundes Coffee Porter zu brauen. Entschieden haben wir uns letztlich für den Brasil Saquerama, welchen wir für diesen Anlass hell geröstet haben. Er bringt leichte, nussige Aromen mit sich, die super mit dem Chocolat- und Biscuit-Malzen harmonieren. Gleichzeitig sorgt er für eine kleine Restsüße und ein angenehmes Kaffeearoma im Nachgeschmack. Der äthiopische Kaffee unserer Farmerin Workye Shallo sorgt, mit der feinen Säure, für einen weitere, spannende Facette. Die leichten Kirschnoten verbinden sich hierbei mit den fruchtigen Noten des Bieres