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Cupping Löffel

 

BlackDelightKaffee Cupping Löffel

Eines der wichtigsten Werkzeuge als Kaffee Somelier ist der Cupping-Löffel. Durch seine spezielle Form hilft er den Kaffee sicher von der Schale oder der Tasse zum Mund des Verkosters zu transportieren.

Die Schale des Cuppinglöffels sollte so geformt sein, dass er eine ausreichende Menge an Kaffee aufnehmen kann.
Neben der Form ist auch das Material des Löffels relevant. Ideal ist ein geschmacksneutrales Material wie Edelstahl oder Silber, da Kaffee sehr sensibel ist und Fremdstoffe sehr leicht aufnimmt.

Black Delight Kaffee Cupping Löffel

Ein Kaffeeschlürflöffel sollte gut in der Handliegen, also nicht nach vorne überkippen oder zu schmal sein, da die Hand sich sonst bei längeren Cupping Sessions verkrampft.

Möglicherweise hat auch jeder seine eigenen Vorlieben, wir bevorzugen eher einen kleinen und kompakten Löffel der gut in der Hand liegt, und eine ansprechende und vor allem angenehme Haptik hat.

BlackDelightKaffee Cupping Löffel

In England haben wir einen Lieferanten gefunden, der unsere bevorzugte Variante im Sortiment hat.
Wir haben auf den Stil den Black Delight Schriftzug eingravieren lassen, und dabei auch an die Links- bzw. Rechtshänder gedacht.
In der Schale des Löffels ist unser Kolibri den man so im Kaffee baden kann. Aber keine Sorge, er taucht immer wieder auf.

Abmessungen:
Länge: 15,5 cm
Breite: 4,2 cm
Tiefe: 1 cm

Gewicht:
28.9 Gramm

Material: Edelstahl versilbert

Den BlackDelight Cupping Löffel bekommt man in unserem Online-Shop

 

 

Reisebericht: One Farmer One Roaster, Äthiopien

Wenn man im Januar nach Äthiopien reist, trifft man nicht nur viele Kollegen aus der ganzen Welt, sondern kommt in den Genuss der frischen Ernten, die in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba verkostet werden.

Traditionelle Kaffee Zeremonie in Äthiopien
Traditionelle Kaffee Zeremonie in Äthiopien
Foto: Olaf Deharde

Unsere Reise beginnt in Addis Abeba und führt in den Süden in die Region Yirgacheffe wo wir zahlreiche Aufbereitungsstationen besichtigten und die drei Farmer des Single Farmer Projektes One Farmer One Roaster besuchten.

Organisiert wurde die Tour von dem norwegischen Kaffeehändler Nordic Approach, der für seine hochwertigen und transparent gehandelten Kaffeespezialitäten vielen bereits ein Begriff ist.

Nach etlichen Jahren in der Computerbranche hat sich Seife Tuuluskorpi dem Kaffee zugewandt und betreut für Nordic Approach die drei Bauern des Single Farmer Projektes.  Auf unserer Reise war er zugleich Tour Guide und für jeden Spass zu haben.
Nach etlichen Jahren in der Computerbranche hat sich Seife Tuuluskorpi dem Kaffee zugewandt und betreut für Nordic Approach die drei Bauern des Single Farmer Projektes.
Auf unserer Reise war er zugleich Tour Guide und für jeden Spass zu haben.

Als  Partner des Single Farmer Projektes One Farmer One Roaster war es auch für uns an der Zeit  die Farmerin Workye Shallo zu besuchen, um sie persönlich kennen zu lernen. Wir wollten uns einen Eindruck von dem Ort und den Menschen verschaffen, die diesen Kaffee anbauen, ernten und anschließend aufbereiten.

Aufbereitungsstation der Bokasso Kooperative
Aufbereitungsstation der Bokasso Kooperative

Gleichzeitig konnten wir noch vor Ort die frisch geernteten Kaffees von Workye Shallo probieren wodurch wir bereits jetzt Wissen was da feines für unsere Kunden kommt.
Workye ist eine sehr zurückhaltende Frau im mittleren Alter aber man merkt, sie ist eine Persönlichkeit die den Familienbetrieb klar strukturiert führt.

Fehlerhafte Bohnen und Verunreinigungen werden von Hand selektiert.
Fehlerhafte Bohnen und Verunreinigungen werden von Hand selektiert.

One Farmer One Roaster

Das Projekt One Farmer One Roaster wurde vor zwei Jahren von der Yirgacheffe Union und Nordic Approach gestartet, um die Qualität der Kaffeeproduktion in der Region Yirgacheffe zu verbessern. Sogenannte Microlots, also Kaffees die bis zur einzelnen Ernte auf den Parzellen einer Farm zurück verfolgt werden können, sind bei Spezialitäten Kaffeeröstern sehr gefragt. Anders als in anderen Kaffeeproduzierenden Ländern ist es im fall Äthiopien jedoch fast unmöglich diese zu bekommen.

Die fertig verarbeiteten Kaffees werden für den Transport in Säcke verpackt
Die fertig verarbeiteten Kaffees werden für den Transport in Säcke verpackt
Foto: Olaf Deharde

Die Kaffeebauern sind in der Regel in Kooperativen zusammengeschlossen, welche über die notwendige Infrastruktur für die Aufbereitung der Kaffees verfügen, was politisch bedingt ist.

 

Im Anschluss an die Fermentation wird der Kaffee gewaschen, bevor er auf Trockentischen getrocknet wird.  (Hunkute Kooperative
Im Anschluss an die Fermentation wird der Kaffee gewaschen, bevor er auf Trockentischen getrocknet wird.
(Hunkute Kooperative
Das Wasser mit dem der Kaffee gewaschen wird, stammt aus einem in der Nähe vorbei fliessende Fluss. (Hunkute Kooperative)
Das Wasser mit dem der Kaffee gewaschen wird, stammt aus einem in der Nähe vorbei fliessende Fluss.
(Hunkute Kooperative)

In den Aufbereitungsanlagen der Kooperativen liefern die Bauern ihre Ernte ab,  im Verlauf der Weiterverarbeitung werden die Kaffees der Kooperativenmitglieder vermischt, wodurch die Einzigartigkeit der Kaffees und die Transparenz verloren geht.

Beim sogenannten Natural Process fermentiert der Kaffee im Fruchtfleisch der Kaffeekirschen. Erst anschließend wird das Fruchtfleisch entfernt.
Beim sogenannten Natural Process fermentiert der Kaffee im Fruchtfleisch der Kaffeekirschen. Erst anschließend wird das Fruchtfleisch entfernt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass durch dieses Vorgehen qualitativ hochwertige Kaffees untergehen, denn nicht jeder Kaffeebauer achtet bei der Ernte darauf nur die reifen Kaffeekirschen zu ernten. Die Folge ist, dass unreife oder überreife Kirschen mit geerntet werden welche die Qualität der Kaffees nachhaltig beeinträchtigen.
So entstand vor zwei Jahren die Idee mit einer Auswahl an Kaffeebauern, die über ausreichend Land verfügen und Erfahrung im Anbau von Kaffee haben das Single Farmer Projekt zu starten.

Die Farm von Olke Bier gehört zu den größten der drei Single Farmer. Sie liegt auf 2200 Meter über Seehöhe. In den Becken fermentiert der Kaffee mehrere Stunden bevor er gewaschen und in der Sonne getrocknet wird.
Die Farm von Olke Bier gehört zu den größten der drei Single Farmer. Sie liegt auf 2200 Meter über Seehöhe. In den Becken fermentiert der Kaffee mehrere Stunden bevor er gewaschen und in der Sonne getrocknet wird.

An dem Projekt nehmen zur Zeit drei Farmer teil. Sie haben in die benötigte Infrastruktur wie Maschinen, Becken, Trockentische und Halle investiert und werden durch die Yirgacheffe Union und Nordic Approach intensiv beraten, um das beste Ergebnis bei der Produktion der Kaffees zu erzielen.

Messele Haile, Seife, und Olke Bire
Messele Haile, Seife, und Olke Bire

Kein geringes Risiko für die Farmer. Schließlich müssen die durch Kredite finanzierten Investitionen sich rentieren, gleichzeitig verlassen sie den seit Generationen gewohnten Weg der Kaffeeproduktion als Kaffeebauern, der sich bisher auf den Anbau und die Ernte beschränkte. Nun sind sie auch für die Aufbereitung nach der Ernte verantwortlich was zusätzliche Arbeit und damit Kosten bedeutet, aber auch das notwendige Wissen erfordert.

Ein Mann mit einer Vision. Tekkle Menno von der Yirgacheffe Union hat das Single Farmer Projekt initiiert um transparent produzierten Kaffee für den Spezialitäten Markt zu ermöglichen.
Ein Mann mit einer Vision. Tekkle Menno von der Yirgacheffe Union hat das Single Farmer Projekt initiiert um transparent produzierten Kaffee für den Spezialitäten Markt zu ermöglichen.

Die Yirgacheffe Union und Nordic Approach garantiert die Abnahme der Kaffees zu einem Preis der deutlich über dem Marktwert liegt. Zusätzlich erhalten die Bauern für jedes Kilogramm Rohkaffee einen US Dollar um die Kredite schneller ablösen zu können.

Zu Gast bei Workye

Die Farm von Workye Shallo liegt auf 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Die ideale Anbauhöhe für hochwertige Kaffees. Über eine kleine Holzbrücke, welch über einen sprudelndenFluss führt, dessen Wasser für die Aufbereitung verwendet wird, gelangt man auf die Farm.

Workye Shallo
Workye Shallo
Foto: Olaf Deharde

Hohe Bäume und falsche Bananen Palmen sorgen dafür, dass die sensiblen Kaffeesträucher mit ausreichend Schatten versorgt werden. Wir sehen Affen die auf den Bäumen umher springen und die Gruppe an Menschen aus der Distanz beobachten.

Die Kaffeesträucher auf der Farm von Workye werden ausschließlich organisch gedüngt.  Der Dünger wird nach einer speziellen Rezeptur selber angefertigt, unter anderem mit dem Fruchtfleisch der Kaffeekirschen.
Die Kaffeesträucher auf der Farm von Workye werden ausschließlich organisch gedüngt.
Der Dünger wird nach einer speziellen Rezeptur selber angefertigt, unter anderem mit dem Fruchtfleisch der Kaffeekirschen.

Bei einem Rundgang zeigt uns Workye ihre Farm und berichtet von ihrer Erfahrung im ersten Jahr bei dem Single Farmer Projekt.

Mit der Pulping Maschine wird das Fruchtfleisch von den Kaffeebohnen entfernt.  Die drei Single Farmer mussten in die Anschaffung und Installation investieren um auch diesen Schritt der Aufbereitung in Eigenregie ausführen zu können.
Mit der Pulping Maschine wird das Fruchtfleisch von den Kaffeebohnen entfernt.
Die drei Single Farmer mussten in die Anschaffung und Installation investieren um auch diesen Schritt der Aufbereitung in Eigenregie ausführen zu können.

Auf einer Anhöhe steht der neue Entpulper, mit dem das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen entfernt wird, bevor die Kaffeebohnen zur Fermentation in das Becken gelangen. Auf den Trockentischen lagert der Rest der abgeschlossenen Ernte und trocknet in der Sonne.

Die Ernte auf der Farm von Workye ist fast abgeschlossen.  Workye berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Projekt.
Die Ernte auf der Farm von Workye ist fast abgeschlossen.
Workye berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Projekt.

Workye ist zufrieden mit der bisherigen Entwicklung und Zusammenarbeit mit den Partnern. Ihre zweite Ernte ist sowohl von der Menge als auch von der Qualität noch besser geworden worauf sie sichtlich stolz ist.

Um die produzierten Mengen zu steigern hat sie rund um die Farm die sich im Familienbesitz befindet, noch drei Parzellen erworben, wo sie zum Teil den bestand aus über 40 Jahre alten Kaffeepflanzen mit frischen Pflanzen ergänzt hat. So kann sie auf der einen Seite zyklusbedingte Mengenschwankungen ausgleichen, auf der anderen Seite führt dies zu einem facettenreichen Kaffee.

Auf der Farm von Workye wachsen drei Varietäten. Krome, Dega und Wolesho.
Auf der Farm von Workye wachsen drei Varietäten. Krome, Dega und Wolesho.
Foto: Olaf Deharde

Viele ihrer Nachbarn sind fasziniert von dem Erfolg und sie teilt bereitwillig ihre Erfahrung und  Wissen, damit die Nachbarn ebenfalls die Kaffeequalität verbessern können.

Auf den Tischen, den sogenannten African Drybeds trocknet der Kaffee bis er eine Restfeuchte von ca. 18% hat. Anschließend wird er in die Säcke für den Transport verpackt.
Auf den Tischen, den sogenannten African Drybeds trocknet der Kaffee bis er eine Restfeuchte von ca. 18% hat. Anschließend wird er in die Säcke für den Transport verpackt.

Wir beenden den Rundgang in der Halle wo die bereits fertig verarbeiteten Rohkaffees sauber getrennt in vier Haufen gelagert werden.
Jeder einzelne Schritt in dem Produktionsprozess wurde präzise dokumentiert, was keine Selbstverständlichkeit ist, wie wir bei ihren beiden Kollegen aus dem Projekt später erfahren werden.

Getrennt nach den Parzellen wo der Kaffee geerntet wurde, lagert der Kaffee von Workye in der Halle.
Getrennt nach den Parzellen wo der Kaffee geerntet wurde, lagert der Kaffee von Workye in der Halle.

Zum Abschied überreiche ich Workye eine Packung von ihrem Kaffee den ich in Deutschland geröstet habe und bereite ihn mit der Aeropress zu.
Wie es ihr schmeckt verrät sie nicht, aber sie scheint fasziniert zu sein was in Europa mit ihrem Kaffee gemacht wird.

One Farmer One Roaster. Workye Shallo und Michael Mrozek von Black Delight Kaffee begutachten die frische Ernte
One Farmer One Roaster. Workye Shallo und Michael Mrozek von Black Delight Kaffee begutachten die frische Ernte
Foto: Olaf Deharde

Auf der Farm wird der Kaffee unverändert in einer Schale über dem offenen Feuer geröstet, mit einem Holzmörser zerstampft und im Kessel aufgegossen.
Auch wenn durch dieses Verfahren die Röstaromen starken Einfluss nehmen, kann man noch die fantastische Qualität des Kaffees erkennen und ein Erlebnis ist es allemal mit den Arbeitern einen Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten.

Sonnenaufgang über Addis Abeba
Sonnenaufgang über Addis Abeba

Nach drei Tagen im Süden reisen wir zurück in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, wo wir die nächsten zwei Tage damit verbringen werden die frisch geernteten Kaffees zu verkosten. Die Cuppings finden in den Laboren der Exporteure statt, wo mit hoher Konzentration eine Auswahl für das Sortiment von Nordic Approach gemacht wird.

Zwei Tage wurde intensiv verkostet in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba um die passenden Kaffees für das Sortiment von Nordic Approach auszuwählen.
Zwei Tage wurde intensiv verkostet in den Laboren der Kaffee Exporteure in Addis Abeba um die passenden Kaffees für das Sortiment von Nordic Approach auszuwählen.

In einem Blind Cupping versteckt finden wir die frische Ernte von Workye und sind begeistert. Mit einem Score von 91 Punkten liegt der Kaffee deutlich im SCAA Spezialitätenkaffee Bereich und der Unterschied zur Vorjahres Ernte ist unverkennbar.

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Olaf Deharde

Wir können es gar nicht erwarten die frische Ernte nach Deutschland zu bekommen um sie für euch zu rösten und gleichzeitig unser Sortiment zusätzlich um ein paar weitere herausragende Kaffees aus dem Land des Ursprungs der Kaffeepflanze ergänzen.

Irgendwo sah ich auf der Reise eine Werbung die besagt; Kaffee, ein Geschenk an die Welt von Äthiopien! Dieses Geschenk geben wir als Kaffeerösterei gerne weiter, denn Kaffee aus Äthiopien gehört ganz sicher zu den besten der Welt, zumal wenn er von kleinbäuerlichen Farmen kommt von denen man weiß das Qualität und ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen selbstverständlich ist.

 

 

Reiseroute:

 

 

Wir bedanken uns bei Nordic Approach und Seife Tuuluskorpi für die wunderbare Reise.

Fotos:
Olaf Deharde olafdeharde.com
Michael Mrozek socialbarista

Bestellen:
Zum Kaffee von Workye Shallo geht es hier entlang.

Frohes Neues Kaffeejahr

Treu nach unserem Motto Respecting Coffee blicken wir zurück auf das Jahr 2013 und freuen uns auf ein spannendes neues Jahr!

Happy New Year with Black Delight Kaffee

Eines unserer Ziele für 2013 war es, unser Angebot an selbstgerösteten Kaffees und Espressi auszubauen und auch für Kunden, die nicht in Hamburg sind, den Bezug über einen Online-Shop möglich zu machen.

Neben drei neuen Espressoblends, haben wir auch eine Reihe an sortenreinen Kaffees in unser Sortiment aufgenommen. Bei der Auswahl der Kaffees die wir rösten, sind für uns insbesondere Qualität und Transparenz wichtig.
Auch wenn wir große Fans vom direkten Handel sind, und versuchen so wenig Zwischenhändler wie möglich beim Kaffeeeinkauf teilhaben zu lassen, bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit Profis die sowohl im Ursprung vor Ort sind als auch unseren Anspruch an Qualität und Transparzenz verstehen.

Besonders glücklich sind wir darüber, Teil des Projektes ‘One Farmer One Roaster’ zu sein, das wir im Mai bei einem Besuch unseres Partners Nordic Approach in Oslo kennenlernten.
Der sortenreine und gewaschene Kaffee von der Farmerin Workye Shallo gehört zu den absoluten Highlights an Kaffees die wir in diesem Jahr verkostet haben.
Noch diesen Monat werden wir auf einer Reise nach Äthiopien Workye Shallo kennenlernen.

Eine große Hilfe bei der Weiterentwicklung unserer Espressoblends 2 & 3 war das Team von der Black Delight Café Bar im Eppendorfer Weg. Durch die tägliche Arbeit mit den Espressi und dem Dialog mit den Kunden, konnten wir in enger Zusammenarbeit die optimale Zusammenstellung der Mischungen und der Röstprofile erarbeiten.

Um die dritte Welle der Kaffeekultur endlich auch nach Hamburg zu holen, beteiligten wir uns im Sommer an dem Pop-Up Projekt THE LAB BAR. Hier präsentierten wir zahlreiche Brühmethoden für die Kaffeezubereitung und experimentierten mit  Variationen von Cold Drip Coffee.
Dabei stellten wir fest, dass sich der kaltextrahierte Kaffee hervorragend als Grundlage für die Weiterverarbeitung eignet.
So entstand unter anderem eine Abwandlung des White Russian, der sogenannte THE LABOWSKI. Aber auch in zahlreichen anderen Drinks war Cold Drip Bestandteil.
Unsere Freunde von der Kitchenguerilla nutzen Cold Drip inzwischen regelmässig bei der Zubereitung von köstlichen Speisen und sogar im selbstgebrauten Craftbeer war Cold Drip bestandteil.

Zum Ende des Sommers reiste unser Kaffeeröster Michael nach Namibia, um dort beim Aufbau einer Rösterei mitzuwirken. In vier Wochen schaffte er die Grundlagen die für den Betrieb einer Kaffeerösterei gebraucht werden. Vom erstellen der Röstprofile über das Tütendesign und die voraus Planung für die nächsten Monate und Jahre war alles dabei. Wir freuen uns darüber beim Aufbau von Namibian Coffee Roasters mitzuwirken. Auch in diesem Jahr werden wir dieses Projekt weiterbegleiten und vor Ort mit der Ausbildung eines Rösters beginnen.

Black Delight in Namibia

Wie in den Jahren zuvor waren wir auch 2013 auf etlichen Messen und Veranstaltungen mit unserem Kaffee Catering dabei. So sind wir mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Windenergiebranche geworden und freuen uns auch 2014 auf diversen Veranstaltungen dabei zu sein.

Alles was wir in 2013 erreicht haben wurde nur durch die fantastische Unterstützung unserer Kunden, Kollegen und Partner möglich. Die Liste derer bei denen wir uns bedanken müssen sprengt den Rahmen, weswegen wir über diesen Weg ein großes Dankeschön aussprechen möchten.

Für dieses Jahr haben wir einiges geplant worüber wir Euch natürlich auf dem laufenden halten werden.

Gleich zu Beginn des Jahres werden wir unsere Verpackungsgrößen umstellen. Statt der bisher 180/200g Mindestmenge wird es dann unsere Espressi und Kaffees im handelsüblichen halben Pfund (250g) geben.
In Kürze wird es auch ein Abonemment für unsere Kaffeeliebhaber ausserhalb Hamburgs geben.
Für die Kaffeegenießer im Norden gibt es unseren Kaffee auch weiterhin in der Black Delight Café Bar und auf dem Isemarkt.

Wir wünschen Euch auch in 2014 stets guten Kaffee in der Tasse!

Jil & Michael
Black Delight Kaffee GmbH

La Divina Providencia

Die Finca La Divina Providencia ist eine typische Kaffeefarm, welche sich über verschiedene Teile der Region Palo Campana und  Santa Ana erstreckt. Über die Jahre hat die Familie von Roberto Ulloa durch den Zukauf von Land die Farm erweitert.

Auf der Farm befinden sich vorwiegend alte Kaffeesträucher, die vor Generationen aus Afrika importiert wurden und sich nach Afrika und dort bis nach Kenia zurückverfolgenlassen. Die Stämme der Kaffeebäume weisen einen enormen Umfang auf. Durchmischt wird die Varietät durch eine alte Sorte von Bourbon Elite und echtem El Salvador Bourbon.

Um neue Pflanzen zu züchten wird das Parrera System verwendet, bei dem der Hauptstamm der Pflanze herunter gebunden wird, so dass aus dem Mutterstamm neue Sprösslinge wachsen. Durch dieses Verfahren bleibt der Bestand an der KeniaVarietät erhalten und wird mit frischen Pflanzen ergänzt.

El Salvador La Divina Providencia

ursprung: el salvador
region: palo campana area, santa ana region
anbauhöhe: 1.630 – 1.750 m
varietäten: bourbon elite, kenya
aufbereitung: washed, sundried
farm: la divina providencia
ernte: 2012 / 2013
mühle: las lajas, las cruces

Auf der Farm wird mit einer Kombination aus traditionellen Düngemitteln und einem neuen organischen Dünger gearbeitet. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Pflanzen sehr gesund aussehen und der Kaffee so ausgezeichnet schmeckt.

Erfahrene und gut ausgebildete Kaffeepflücker ernten nur die reifen Kaffeekirschen. Anschließend werden die Kaffeekirschen von Hand sortiert, bevor er zur Mühle gebracht wird.

In El Salvador ist es unüblich, dass jede Farm eine eigene Mühle für die Aufbereitung nach der Kaffeeernte hat. Stattdessen wird der Kaffee zu vorhandenen Mühlen gebracht, wo er dann im Auftrag des Farmers geschält, gewaschen und getrocknet wird.

Roberto Ulloa hat sich bereit erklärt, in Zusammenarbeit mit Nordic Approach bei der diesjährigen Ernte unterschiedliche Aufbereitungsmethoden zu testen.
Der Kaffee wurde zur Mühle Las Cruces gebracht, mit der Nordic Approach bereits zusammen arbeitet. Bei der Mühle handelt es sich um einen ECO-Pulper der mechanisch die Haut und das Fruchtfleisch (Pulp) entfernt. Etwa 70% des Fruchtschleims (Mucilage) werden durch die Mühle entfernt. Nach dem ersten Verarbeitungsschritt wird der Kaffee in frischem Wasser für ca. 12 Stunden fermentiert bevor er erneut gewaschen und anschließend in der Sonne auf Patios getrocknet wird.
Dieses Aufbereitungsverfahren verhilft dem Kaffee zu seiner herausragenden Qualität.

Die Bodenbeschaffenheit, das Klima und die Höhenlage sorgen für die Einzigartigkeit dieses Kaffees.  Zudem ist der Farmer sehr fortschrittlich, auch in Sachen Transparenz.  Täglich werden die verarbeiteten Kaffees einzeln verkostet, bevor sie zusammengemischt werden.

Cupping Notes:

Apfel, Orangenzeste, Nougat und Zimt dominieren den Geschmack. Zusätzlich findet man komplexe Aromen von gelben Steinobst, roten Beeren und etwas Vanille.
Das Säureverhältnis ist sehr ausgeglichen während der Nachgeschmack einen intensiven Eindruck hinterlässt.

Zubereitung:

Die Röstung ist auf die optimale Entfaltung der Aromen ausgelegt und beinhaltet kaum Röstaromen.
Man kann diesen Kaffee wunderbar als Brühkaffee genießen aber auch als Espresso entfaltet dieser Kaffee hervorragend seine köstlichen Aromen.

Espresso Blend 2.3

In Italien sagt man, ein Espresso muss Robusta enthalten, sonst ist es kein richtiger Espresso.
Wir sind da zwar anderer Meinung, aber Wissen natürlich, dass für die Zubereitung von Cappuccino und Latte Macchiato ein aromatisch und kräftiger Blend notwendig ist. Genauso wünschen sich viele Kunden die typischen Robusta Eigenschaften in ihrer Tasse.

Mit dem Blend 2.3 sind wir dem Wunsch, einen solchen Espresso Blend in unser Sortiment aufzunehmen, gefolgt.

Black Delight Espresso Blend 2.3 Weiterlesen

Black Delight Espresso Blend 3.3

Vor kurzem erreichte uns die Nachricht, dass die Rohkaffees für den Espresso Blend 3.2 nicht länger verfügbar sind. Nicht sehr schön, da dies für uns bedeutet, sehr kurzfristig Ersatz für den 100% Arabica Espresso Blend zu finden.

Lange mussten wir nicht überlegen, geschmacklich sollte sich der Blend 3.3 nicht zu sehr von seinem Vorgänger unterscheiden, allerdings wollten wir gerne mal einen Espresso machen, der nicht wie sonst häufig üblich auf Brasilianischen Kaffee basiert.

Black Delight Espresso Blend 3.3

Passend erschien uns der El Salvador San José de La Majada. Bei der Verkostung wurde schnell klar, dieser Kaffee hat das Potential für unseren Blend 3.3. Seine nussigen Aromen, die köstliche Süsse, die an Ahorn-Sirup erinnert und der volle Körper hätten sogar fast gereicht, um daraus einen Single Origin Espresso zu machen. Uns fehlte aber noch die Fruchtkomponente, welche die Aromen von Haselnuss und Mandel auffrischen. Naheliegend, dass die Johannisbeer-Cranberry Aromen des Kenia Muchagara hier perfekt passen.

In dem Pop Up Labor THE LAB BAR, verkosteten wir die ersten Musterröstungen, probierten noch eine dritte Komponente und kamen zu dem Ergebnis, dass diesem Blend nichts mehr fehlte. El Salvador und Kenia ergeben die optimale Komposition.

Röstung:

Anders als herkömmliche Espressoröstungen, wird der Blend 3.3 bei relativ hoher Energie sehr kurz geröstet.
Dadurch kommen die floralen und fruchtigen Aromen zum Tragen, ohne dass sie von rauchigen Röstaromen überlagert werden.

Geschmack:

Blend 3.3 hat seinen Schwerpunkt in nussigen Aromen wie Haselnuss und Mandel, die sehr dezent mit einer Fruchtnote von Cranberry-Johannisbeere begleitet werden.
Der volle Körper hinterlässt einen langanhaltenden Nachgeschmack mit einer angenehmen Süsse, die an Ahorn-Sirup erinnert.

Zubereitung:

Wir Empfehlen den Blend 3.3 als Espresso zu genießen. Er lässt sich aber auch hervorragend als Grundlage für Milch-Mix-Getränke verwenden, da die intensiven Aromen nicht in der Milch verloren gehen.

Verwendete Rohkaffees:

anteil: 90%
ursprung: el salvador
region: sonsonate
plantage: san jose de la majada
anbauhöhe: 1.400 – 1.700 m
ernte: 2012
aufbereitung: gewaschen
varietäten: bourbon / pacamara

anteil: 10%
ursprung:
kenia
region:
kirinyaga distrikt mt. kenia
ernte:
2012
anbauhöhe:
1.700 – 1.800 m
aufbereitung:
gewaschen / sonnengetrocknet
varietäten:
SL 34 & SL 28

Im Black Delight Online Shop bestellen?

Viktoria von der Black Delight Café Bar in Hamburg-Eimsbüttel

Seit 2012 hat sich bei Black Delight viel verändert. Über den Relaunch haben wir in Stichworten bereits berichtet, nun ist es an der Zeit, die neue Inhaberin der Black Delight Café Bar im Hamburg-Eimsbüttel, Viktoria Ljubek vorzustellen.

Vitkoria von der Black Delight Café Bar in Hamburg-Eimsbüttel

Viktoria ist keine Unbekannte in der Hamburger Café Bar Szene, schließlich hat sie viele Jahre neben ihrem Studium der Philosophie und Germanistik schon immer in unterschiedlichen Cafés der Hansestadt gearbeitet.
Bevor Viktoria die Black Delight Café Bar übernahm, leitete sie das Café Schmidt in Hamburg Ottensen.

Im Spätsommer 2012 kam die Anfrage, ob Viktoria die Black Delight Café Bar übernehmen möchte. Lange überlegen musste sie nicht.

In Rekordzeit stellte Viktoria zusammen mit ihrem Mann Claudius einen Business Plan auf. Die notwendigen Schritte zur Übergabe gingen über die Bühne und am 1. Oktober 2012 drehte sie als neue Inhaberin den Schlüssel im Schloss.

Frische Farben, kleine Erneuerungen an der Einrichtung und die Erweiterung um ein Separee, in dem man ganz in Ruhe seinen Kaffee genießen kann, sind die Veränderungen die dem Gast sofort ins Auge auffallen.

Die Leidenschaft zum Kaffee und der Gastronomie hat sie von ihren Eltern geerbt. Im Bistro ihres Vaters lauschte sie der Musik von Stevie Wonder und tanzte zu kroatischen Schnulzen. Von der Mutter hat sie mitbekommen, das jeder Gast immer willkommen ist. Die Tür zur heimatlichen Küche stand jedem offen und wo bei anderen Kekse auf dem Tisch standen, wurden hier Schnitzel und Pfannkuchen gebraten.

In Sachen Kaffee Qualität wird sich auch nach dem Inhaberwechsel nichts ändern. Dafür sorgen Viktoria, der Support der Black Delight Kaffee Rösterei und die Mitarbeiter, die in Sachen Kaffee Zubereitung zu den Besten in Hamburg gehören.

Mit dem Black Delight  hat sich Viktoria nicht nur einen Traum verwirklicht, sie hat auch eine neue Leidenschaft entdeckt, das Backen. Selbst altgediente Konditoren sind von ihrem Talent für Cheescake, Apfelkuchen und Mandeltartes begeistert. Mit viel Liebe bäckt Viktoria in der dafür eingerichteten Backstube diese Leckereien.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten wird den Gästen noch vieles andere geboten. Ausstellungen, Whisky-Tastings, Lesungen und ein kleines Sommerfest sind nur einige von vielen Events, die in Zukunft in und vor der Café Bar stattfinden.

Kontakt:
Black Delight Café Bar
Viktoria Ljubek
Eppendorfer Weg 67
20259 Hamburg
F: 040 – 64880078
M: info@blackdelight.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 8:00 – 18:00
Sa. – So. 10:00 – 17:00

Location:

Größere Kartenansicht
 

 

Black Delight Relaunch

Black Delight Kaffeerösterei:

Der Beginn einer Erfolgsstory nahm 2010 seinen Anfang im Keller der Black Delight Café Bar auf einer 1. Kg Röstmaschine.  Inzwischen reicht die Kapazität der Maschine längst nicht mehr aus, um der gestiegenen Nachfrage zu entsprechen.
Deswegen nutzen  wir nun eine Diedrich IR 12 Röstmaschine in Kooperation mit Caligo Coffee.

Neuer Röstmeister:

Michael Röstet für Black Delight

Unser neuer Röster, Michael Mrozek , bringt viel Erfahrung als Spezialitäten-Kaffeeröster mit und sorgt mit seinem Wissen dafür, dass das Sortiment an Espresso- und Kaffeespezialitäten zukünftig in konstanter Qualität den höchsten Anforderungen entspricht.

Michael ist nicht nur für das Rösten verantwortlich, sondern kümmert sich als neuer Geschäftsführer der Black Delight Muttergesellschaft (CPS Deutschand Franchising GmbH) auch um die Bereiche Catering, Marketing, Schulung und Vertrieb.

Neue Kaffees:

Die große Nachfrage und die unbändige Lust auf Black Delight Kaffees sind für uns Anlass, unser Sortiment an sortenreinen Kaffee Raritäten und Espresso Blends zu erweitern.

 

Jemen Mocca Matari

Wir haben bereits einige neue sortenreine Kaffees, wie den Äthiopien Anfilo Wildkaffee, den Jemen Mokka Matari und neue Espresso Blends (Blend 2.2 und 3.3) in unser Sortiment aufgenommen. Mehr zu den neuen Kaffees erfahrt Ihr auf unserem Blog.

THE LAB BAR:

Von Juni bis Ende August eröffnet in Hamburg St. Pauli das temporäre Labor THE LAB BAR.

In dem Labor wird unter anderem an Kaffee aber auch mit Mate, Cold Drip und Spirituosen in unterschiedlichen Zubereitungsformen experimentiert.

Black Delight liefert als Partner von The Lab Bar den Kaffee. Insbesondere das Thema Brühkaffee, aber auch Cuppings sowie das Entwickeln von sortenreinen Espressi sind der Schwerpunkt von Black Delight bei The Lab Bar.


Black Delight Café Bar:

Verändert hat sich auch die Black Delight Café Bar im Eppendorfer Weg, die seit Oktober 2012 von Viktoria Ljubek geführt wird.

Mit der Black Delight Café Bar hat sich für Viktoria ein lange gehegter Traum von der eigenen Café Bar erfüllt. Als  Lizenznehmerin verwendet sie nicht nur den Namen Black Delight, sondern natürlich auch unsere Kaffees, die in gewohnter Black Delight Qualität von Viktoria und ihrem Team zubereitet werden.

Mit viel Feingefühl hat Viktoria die Black Delight Café Bar umgestaltet und den Gastraum um ein Separee erweitert. Im Keller der Café Bar hat sie sich eine Backstube eingerichtet, wo sie American Cheesecake und andere Köstlichkeiten selber backt.

Über die Facebook Seite der Black Delight Café Bar, erfahrt Ihr wie gewohnt was es dort Neues gibt.

Black Delight Online

In unseren Blog halten wir Euch über neue Kaffees, Produkte für die Zubereitung, Reisen und Veranstaltungen auf dem laufenden.
Die Black Delight Kaffeerösterei hat nun eine eigene Facebook Seite wo Ihr gerne Fan von werden könnt.

Über den neuen Online Shop von Black Delight,  findet Ihr ab sofort unser Angebot an Kaffees und Espressi, sowie ausgewählte Produkte für die Zubereitung von Brühkaffee und Espressospezialitäten, die wir natürlich ausführlich getestet und für gut befunden haben.